Bedeutet weniger Leistung eigentlich auch immer gleich weniger Benzinverbrauch!?

5 Antworten

Ich behaupte, das ist genau anders rum. Wenn ich z.B. einen VW-Golf 4 mit 1,3L Motor und 70 PS habe oder einen mit 2.0L Motor und 115 PS, fahre ich mit dem stärkeren und größeren Motor auf jeden Fall viel entspannter und sparsamer. Der größere Motor muss sich doch viel weniger anstrengen, das Gewicht zu bewegen. Weniger Leistung bedeutet dann, zum Vorwärtskommen ist mehr Drehzahl erforderlich, und das kostet Sprit.

Der Verbrauchswert wird nach einem festgelegten Fahrzyklus nach ECE Norm auf dem Rollenprüfstand ermittelt.Lediglich dieser Verbrauchswert wird vom Hersteller angegeben und nichts anderes.Ob das im realen Fahrbetrieb eingehalten wird,liegt an jedem selbst.

Hallo Berti,

ich empfinde Deine Frage sehr unpräzise formuliert. Wenn ich sie wörtlich nehme und beantworte, dann sage ich aus physikalischer Sicht ja, das ist so. Denn eine Leistung ist das Resultat einer Arbeit. Wenn ich wenig arbeite, dann leiste ich weniger, dann habe ich auch weniger Hunger. Beim Auto ist das nix anderes. Zockele ich mit 50 durch die Stadt, dann muss der Motor nur ganz wenig PS erarbeiten (leisten), um den Wagen mit 50 Km/h rollen zu lassen. Dafür braucht er auch wenig Sprit. Fahre ich dann auf eine BAB und fahre mit 100 km/h, dann muss der Motor mehr PS erarbeiten, er leistet also mehr und verbraucht auch mehr.

Ich antworte auf diese Frage, weil ich mich über all die anderen Antworten etwas wundere. Da werden durchweg Autos mit unterschiedlichen Motoren verglichen. Aber davon steht doch überhaupt nichts in der Frage.

Abgesehen davon, wenn wir schon bei vergleichen sind: Wenn z. B. drei Golf, aber mit sehr unterschiedlich starken Benzin-Motoren mit Tempo 50 durch eine Stadt rollen, dann produzieren alle drei Motoren die ziemlich gleiche Leistung und werden auch den annähernd gleichen Verbrauch haben. Denn um das gleiche Tempo 50 zu realisieren ist bei sonst gleichen Autos die gleiche Arbeit nötig. Physikalische Gesetze lassen sich nicht umstoßen. Alle drei Motoren müssen also im gleichen Gang die gleiche Leistung bringen, das erfordert die dafür gleiche Menge Energie.

Unterschiede kommen erst dann zum Tragen, wenn die Wagen sich in höhere Tempi aufschwingen, denn dann erhöhen sich ja auch die Fahrwiderstände wie z. B. der Gesamtluftwiderstand, der Schlupf der Reifen steigt, usw. Und je mehr Leistung in Form von PS erarbeitet wird, umso mehr steigt der dafür erforderliche Energiebedarf.

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Deine Überlegung würde stimmen, wenn es keine Getriebe gäbe. Während der schwach motorisierte PKW im drittenGang mit höherer Drehzahl die Arbeit bewältigt, kann der starke Motor das im fünften Gang mit wenig Drehzahl erledigen. Und braucht dann weniger.

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@onkeljo

@onkeljo:

also ich bin mir da nicht so sicher. Dieser Logik folgend bräuchten die Hersteller ja nur super starke Motoren in den Wägen anbieten, um die neuesten niedrigen Verbrauchsnormvorgaben aus Brüssel zu erfüllen.

Okey ich muss zugeben, dass meine letzte Physikstunde in der Schule bereits ein paar Jahre her ist und ich bin ehrlich gesagt zu faul um mir jetzt bei Wiki die phsikalischen Formeln nochmals reinzuziehen. Ich meine mich aber erinnern zu können, das die gleiche Arbeitsleistung die gleiche Energie zieht. Unterschiedlich hohe Drehzahlen erzwingen natürlich unterschiedlich starke Verbräuche, das ist klar.

Aber ich bin mir jetzt garnicht sicher, ob der Fragesteller wirklich unterschiedlich leistungsfähige Motoren und deren Verbräuche verglichen haben möchte. Er fragt ja lediglich, ob weniger Leistung einen geringeren Verbrauch mit sich bringt, und da sage ich ganz klar ja, denn wenn ein Motor wenig leistet, verbraucht er weniger als wenn er viel leistet.

Vielleicht äußert er, oder präzisiert er seine Frage bald mal. Gruß, Herbert

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