Welches Auto eignet sich für einen Anfänger? Wieviel PS sollte es haben?

2 Antworten

Gerade wenn du in den Urlaub fahren willst, geht dir ein Ibiza oder ein Polo schnell auf die Nerven, denn die Motoren (Standartmotoren) sind sehr lang übersetzt, also der 5. Gang und somit musst du zurück in den 4. schalten um wieder Drehzahlen zu bekommen und kannst erst dann so 150 KM/H schnell fahren, denn mehr als 165 bringen die 60 Per nicht auf. Kaufe dir deswegen eine Limousine, wie z.B. den 3er BMW entweder von Bj. 1998-2005 oder den 90 E also ab 2005, diese sind wenn deine Eltern ihn für dich zulassen nicht sonderlich teuer und verwöhnen auch einen auf Langstecken (Urlaub) mit ein bisschen mehr Schwung und Comfort, wie Sitzheizung, Navi oder weiteres. Der Basis Benziner mit rund 110 (Bj. 1999/2005) oder 120 PS (ab Bj. 2005) ist gerade so noch OK, denn die meisten Fahrschulen verwenden heute einen Diesel Golf 6 (2008-2012) mit 102 PS und rund 200 Nm oder einen Diesel Golf 7 (2012-heute) mit 105 PS und rund 210 Nm. Der BMW 3er hat da er ein Benziner ist sogar weniger Nm (rund 185) als der Diesel. Aber letztendlich liegt es Imme an deinem Geldbeutel. Ich habe mir damals 2015 (bin jetzt 19) auch einen 3er mit dem 129 PS Benziner (Limousine aus Bj. 2006) mit rund 120.000 KM in Top Zustand für rund 6500 € nach der Verhandlung geholt. Der Wagen läuft über einen übrig gebliebenen Versicherungsvertrag von meinen Vater mit Vollkasko für nur rund 300 € im Jahr. Ist super wenn die Elter einen Vertrag übrig haben, denn sonst wirst du selbst mit einem 60 PS Ibiza/Polo bekommen. Ich hatte damals insgesamt seit ich 16 Jahre alt war mit Job,Geburtstag, Weihnachten, Feiern und Co. so und so viel Geld (a. j. viel) angespart und hatte 8.000€ für ein Auto zurückgelegt, und nach dem Bezahlen des BMWs blieben mir immer noch rund 1.500 € für evtl. Reparaturen. (Ich habe bis heute nur 800 davon ausgegeben, wegen Versicherung 2x (300 €/Jahr) und 1x TÜV (100 €) und einmal Austausch der rechten Hecklampe, weil mir die leider wegen Eis im Winter gerissen ist (ca. 100€ bei Selbsteinbau). Ich bin mit dem Auto bis heute zufrieden und habe ein Navi, Sitzheizung und Star/Stop Automatik.

Entscheidung liegt bei dir. Autos gegen 60 und 120 PS sollten super sein und lege immer etwas Geld für Reparaturen zurück, es sei denn du hat spendierfreudige Eltern. ;-D

Günstige Versicherung, niedriger Anschaffungswert Bei einem Gebrauchtwagen immer ausgiebige vorherige Untersuchung (ADAC, Dekra,....), sonst Finger weg. Alle Zusicherungen auf Kaufvertrag festhalten (wenn nicht, Finger weg). Immer Geld gegen Papiere.(neutraler Ort und Zeuge). Nie allein ansehen, kaufen, u.s.w. Wenn möglich das Fahrzeug in der Nähe des Wohnortes und der dementsprechenden Werkstatt kaufen. Bei Reklamationen können die Wege zeitraubend und kostenintensiv werden. Als Einsteiger braucht man keine Protzmarke sondern ein Auto das fährt. Ein Gebrauchtwagen ist gebraucht, Reparaturen stellen sich entsprechend der Laufzeit und der Handhabung ein. Auf Verschleisteile gibt es keine Gewährleistung und auch keine Garantie. Wichtig ist das nichtssagende Scheckheft, aber am wichtigsten sind die dazugehörigen und auch zusätzlichen Rechnungen über durchgeführten Arbeiten am Auto und die ausgetauschten Hilfstoffe (Öl, Filter, Bremsflüssigkeit, Hydaulik, Getriebe, ..) Angaben der Hersteller vergleichen. Viele Verkäufer sparen hier besonders. Den Kilometrstand versuchen realistisch einzuschätzen. Vergleichen mit den Reparaturrechnungen (????). Zustand der Reifen (Profil und Alter). Ab 4Jahre sind in kurzer Zeit neue fällig. Ab 5Jahre gehen die Reifen in den Schrottbereich (Sicherheit geht vor Einsparung). Es fahren so viele Typen auf den Straßen rum. Ein Auto das einem keinen übermäßigen Ärger macht wird man lieben. Mit dem Auto mit dem man nur Ärger hat wird man hassen. Gurken fahren auch mit dem Stern.

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