Anhänger ohne Führerschein?

3 Antworten

Wenn du gar keinen Führerschein hast, darfst du überhaupt nicht fahren. Wenn du einen normalen Führerschein hast (Klasse B), darfst du zwar ein Auto mit Anhänger fahren, aber nur wenn beides zusammen (also Auto und Anhänger) das zulässige Gesamtgewicht von 3500kg nicht überschreiten. Für alles was 3500kg+ ist, brauchst du einen Führerschein der Klasse BE. Wenn du deinen Führerschein beim Fahren einfach nur nicht dabei hast und kontrolliert wirst, musst du ein Bußgeld von 10€ zahlen. Sowas kannst du aber auch mit den Bußgeldrechnern im Internet ausrechnen. Ich hab zum Beispiel diesen hier benutzt: http://www.bussgeldrechner.org/polizei.html

Hast du denn garkeinen Führerschein, oder hast du nur keinen Führerschein um einen Anhänger mit zuführen? Das ist ja mittlerweile B und BE.

Wenn du Klasse B hast, dann darfst du einen normalen PKW führen, bis zu einer Gesamtlast von 3,5 Tonnen. Meiner Meinung schließt das also auch einen Einachsigen Anhänger mit ein, insofern die Gesamtmasse der Kombination keine 3,5 T überschreitet.

Mit BE darfst diese 3,5 T überschreiten, also zB einen Wohnwagen hinter dir am Fahrzeug ziehen.

Aber, selbst wenn du nur Klasse B hast und gesetz dem Fall man darf trotz keiner überschreitung von 3,5 t, dürfte es sich dann nur um eine Ordnungswidrigkeit handeln:

Eine Ordnungswidrigkeit ist keine Straftat und benötigt bei eindeutigen Fällen im Verfahren nicht das Urteil eines Richters. Die Vorschriften im Bußgeldkatalog regeln die Höhe von Verwarnungsgeldern, Bußgeldern, Punkten in Flensburg und Fahrverboten.

****Verwarnungsgelder (bis 35,- €) sind reine Geldstrafen und ziehen keine weitere Ahndung mit sich.**

Bußgelder (ab 35,- €) können zusätzlich Punkte in Flensburg bedeuten und zu einem zeitweiligen Fahrverbot führen.**

Bei einer Straftat gibt der Bußgeldkatalog eine Richtline vor, was die Punkte in Flensburg betrifft. Die Höhe der Geldstrafe, sowie die Erteilung eines Fahrverbots obliegt dagegen dem zuständigen Richter. (Quelle: http://lenkundruhezeiten.org/)

Aber ich bin mir da wirklich nicht sicher, vorallem weil ich auch deine Frage nicht explizit verstanden habe, und nicht weiß ob du GARKEINE Fahrerlaubnis hast (Moped mal abgesehen ;) ) oder eben nur nicht die RICHTIGE...

Das würde ich auch lassen. Hat das selbe Ausmaß als würdest mit dem Auto fahren, obwohl du keinen Führerschein hast.

Punkte von verstorbenen

Ich babe ein frage im bezug auf ein zugelassenes Autos von einem Verstorbenen.

Mein Vater ist vor 3 monaten verstorben,und seine Auto ist noch zugelassen auf ihn. Ich bin jetzt mit 23 km geblitz worden,und es werden dadurch auch ein Punkt fällig. Bekamm jetzt heute den anhörungsbogen. Was würde jetzt im prinzip passieren wenn ich mich nicht äussere und die meinem Vater die punkte zuschreiben. Werden die punkte in flensburg bei verstorbenen eigentlich automatisch gelöscht,oder was passiert wenn jemand noch gar keine hatte,wie es bei meinem vater der fall ist.

Kann es auch rechtlich probleme für mich geben wenn ich erstmal nicht angebe das ich der fahrer war und erstmal abwarten was verwaltungsbehörde in Kaiserlautern macht.

Selbst stehe ich ja bei 9 punkten wahrscheinlich(bin nicht sicher ob was abgebaut,maximal hatte ich mal 9)

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auffahrunfall auf der autobahn

Ich fuhr auf derAutobahn. Ich befuhr die mittlere der drei Fahrspuren, als ich von weitem (ca. 50 m vor mir) sah, wie LKW 1mit Anhänger den LKW2 mit Anhänger überholen wollte, der (LKW mit Anhänger 1)dann auch ausscherte und auf meine Spur wechselte. Wie gesagt es war so ca. 50 m vor mir. Ich wechselte auf die ganz linke Spur und war fast am LKW 1 vorbei Ich befand mich zu der Zeit auf Höhe der Vorderachse des LKWs mit Anhänger, als hinter mir ein PKW mit überhöhter Geschwindigkeit auf mich zukam, Ich konnte bevor ich auf die ganz linke Spur wechselte, und es zum Auffahrunfall kam, von weitem weder die Nummernschilder noch die Automarke des Auffahrenden erkennen.
Ich fuhr ca. 130 – 135 km/h Das Auto musste deutlich über der Richtgeschwindigkeit gefahren sein, denn ich habe es zuvor nicht im Spiegel gesehen, es machte ein Vollbremsung und es kam mit 130 – 135 km/h zum Auffahrunfall auf der ganz linken Spur, ich bin von ganz links auf den mittleren Fahrstreifen gewechselt, dann auf den standstreifen. als ich auf dem mittleren Fahrstreifen war, befand sich der Auffahrende immer noch fahrend auf dem linken Streifen, der dann von ganz links auf den standstreifen wechselte. Kurz darauf hielt ein Zeuge, hinter mir, der den Unfall beobachtet hatte. Als ich zu meinem Fahrzeug zurückging, bat ich den Zeugen doch kurz zu warten bis die Polizei eintreffen würde.

Meine Frage wäre jetzt, wer hat Schuld, oder gibt es eine Schuldteilung ?

MfG annalena206

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