Genauigkeit der Park distance control (Einparkhilfe)

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Es hat auch seinen Sinn, dass die wirklich sehr früh anfangen einen Dauerton von sich zugeben, da die Leuten dann noch genug Zeit haben zu reagieren und der Dauerton nicht den Moment des Aufpralls signalisieren soll. Wenn du persönlich das sehr gut einschätzen kann, dann kannst du den freien Abstand ja noch beim Einparken mit einbeziehen, aber kalibrieren kann man diese soweit ich weiß nicht selber. Was du jedoch machen kannst, ist immer rückwärts z.B. auf dein Haus zuzufahren und bei Beginn des Dauerpieptons den Abstand zu messen zur Hauswand und dann aus mehreren Messungen den Mittelwert und die Standardabweichung zu berechnen, sodass du dann wirklich weißt, wie weit du noch zurücksetzen kannst, auch wenn der Dauerton schon den Haltepunkt anzeigt.

ich selbst habe keine einparkhilfe. Ich weiß aber, dass die meines Freundes - fährt einen Audi - auch sehr penibel ist und lieber etwas zu früh piepst. Oftmals piepst er schon wie verrückt und man denkt, man habe nach hinten raus überhaupt keinen Platz mehr. Ist man dann aus dem Auto ausgestiegen, offenbart sich noch genügend Platz. Aber er kalkuliert das schon in seine Einparkmanöver mit ein :-)

Bei mir sind es runde 30cm wenn der Dauerwarnton kommt. Meines Wissens nach kann man diese Sensoren selbst nicht kalibrieren, zumindest bei Nachrüstlösungen ist eine Einstellung der Empfindlichkeit über die Steuerungselektronik tlw. möglich. Nur bei ab Werk verbauten Anlagen ist mir diese Möglichkeit bislang unbekannt.

Ich bin gestern im Wagen eines Bekannten gefahren (Ford Kuga) . Seine Einparkhilfe hatte eine wenig Probleme mit einer Brombeerhecke. OK, das ist natürlich keinen Wand, aber sie hat es dann doch ordentlich angezeigt, bevor der Wagen verkratzen konnte (ca. 20-30 cm vorher).

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