Wie stark hängt die Länge des Bremswegs vom Gewicht ab?

2 Antworten

Verstehe die Antworten nicht. Klar, wenn das Gewicht höher ist, benötigt man mehr BremsENERGIE, um zum stehen zu kommen, aber nicht einen längeren BremsWEG. Im gleichen Maß, wie das Gewicht in Schwung bleiben möchte, drückt es auch nach unten und erhöht somit die Bodenhaftung. Also darf die Bremse härter zupacken, bevor das ABS regelnd eingreift. Ergo: Bei ausreichender Bremsleistung bleibt der BremsWEG gleich. Also benötigt ein vollbeladener 40-Tonner keinen längeren Bremsweg als ein unbeladener Smart, solange das Verhältnis Gewicht und Auflagefläche sowie die Gummiqualität vergleichbar sind. Ob das für jeden Untergrund gilt, weiß ich nicht, zumindest aber auf trockenem Asphalt.

Der Grund, weswegen sich in überschlagsmäßigen Formeln die Masse nicht in der Berechnung des Bremsweges wiederfindet ist meiner Meinung, dass die Bremsen des Fahrzeuges so stark ausgelegt sind, dass im Rahmen der möglichen oder erlaubten Beladung die Radhaftung zum limitierenden Faktor wird.

Eine zusätzliche Beladung von 100 kg bewirkt, dass mehr Kraft durch die Bremsbacken übertragen werden muss. Dies ist unproblematisch, problematisch ist eher, ob die Reifenhaftung erhalten bleibt.

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