Stimmt es das man einen Motor hin und wieder mal "frei fahren" muss!?

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6 Antworten

Ich mache es automatisch, bei normalem Betrieb. Stadtverkehr, aber 1 -2 mal die Woche bin ich auch jeweils ca. 100 km auf der Bahn. Und nach der Autobahnfahrt kann man spürbar merken, das der Motor besser anspricht. Das ist ja nicht nur im Ansaugtrakt, auch das Motoröl wird mal wieder richtig heiß und durchgespült. Bei Dieselmotoren mit Partikelfilter wird dann auch der Filter wieder frei, der sich sonst bei Kurzstrecken mit mäßiger Temperatur zusetzen kann.

Dies ist ein Ritual aus den bis ca. 70er Jahren stammend. Damals verrußten die Zündkerzen der Vergasermotoren gerne mal, wenn denen der Choke nicht artgerecht bedient wurde. Seit die Wagen den Sprit per Jetronic etc. pp. eingehaucht bekommen ist das Unsinn. Aber doch sehr erstaunlich, wie lange sich solche Rituale halten, offenbar von Generation zu Generation weiter "vererbt" werden.

Heutzutage muss eher mal der Feinstaubfilter der Diesel freigefahren werden, korrekter ist freigebrannt werden.

Ich sag mal,dieser Mythos stammt aus der Vergaserzeit,als das Gemisch nicht so steuerbar war.Niedrige Drehzahlen zu fettes Gemisch und dadurch Ablagerungen.Dürfte bei modernen Motoren nicht mehr der Fall sein

Es ist nicht zwingend notwendig, kann aber auch nicht schaden. Ewige und andauernde Kurzstrecken und reiner Stadtverkehr könnem einem Motor schon zusetzen. Wenn das alles mal wieder freigebrannt wird ist schon nicht schlecht.

Wenn Du mit dem Wagen normalerweise nur bummelig in der Stadt unterwegs bist, dann bilden sich im Laufe der Zeit an verschiedenen Stellen im Motor Ablagerungen, die bei einer längeren "heissen" Fahrt weggebrannt würden.

Bei modernen Motoren ist dieses "Freifahren" aber nicht zwingend notwendig.

Bei einem neuen modernen Wagen ist so etwas nicht nötig. Auch wenn du überwiegend kurze Strecken fährst brauchst du dir eigentlich keine Sorgen machen.

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