Im Kundenauftrag zu verkaufen – Schlecht?

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Bei Privatkäufen bin ich sehr sehr vorsichtig geworden. Entweder es geht um die Mehrwertsteuer, oder eben der Händler weiß dass er den Bock nicht losbekommen wird oder es technisch nicht ganz in Ordnung ist. Andererseits bin ich bereit, einen gewissen Mehrwert einem Händler gegenüber zu zahlen und dafür eine Gewährleistung zu haben. So oder so - Gebrauchtwagen immer von einem Spezialisten checken lassen, so gut er auch aussieht.

Das kann natürlich das Kalkül sein, aber es kann auch sein, dass der Wagen eben einfach "im Kundenauftrag verkauft" wird. Das ist vielleicht für die jüngere Generation, wo jeder sein Auto auch per mobile, ebay oder sonstigen Portalen selbst verkaufen kann, nicht mehr ganz einleuchtend, aber es gab eine Zeit, da war es nicht so einfach potentielle Käufer zu finden und dann ist man eben zum Autohaus gegangen ;)

Also ich kenn das auch nur so, wie Husky das geschildert hat, dass der Autohändler das Auto für eine Privatperson verkauft, weil er einfach mehr Verbindungen und potenzielle Käufer hat. Dafür bekommt der Händler dann eine bestimmte Provision.

Gewährleistung oder doch keine Chance?

Hallo ich habe Anfang Februar einen gebraucht Wagen gekauft, der 18tkm gelaufen war (Erstwagen davor hatte ich kein Auto). Nach knapp 5 Monaten und ca. 4-5tkm müssen laut Mazda Service die Bremsscheiben und -beläge sowie die Klötze erneuert werden. Die Beläge sind nach deren Messung auf 3-4mm runter. Wir hatten beim Kauf beanstandet, dass auf den Bremsen relativ viel Rost war und ein Bekannter meinte zum Händler, dass die bremsen nicht mehr so gut aussehen würden. Da ich nicht viel Ahnung von Autos habe weiss ich nicht, ob das alles damit zusammenhängt. Der Händler meinte nur, dass der Wagen vor Übergabe einen neuen TÜV bekommt und sollte was sein, dass dies dann behoben wird. Beim TÜV kam anscheinend nichts raus und der Wagen hat dann einen neuen TÜV. Jetzt müssen wird ca. 400€ blechen damit alles erneuert wird.

Meine Frage fällt das unter Gewährleistung oder nicht? Ein Freund sagte mir, dass der Händler innerhalb der ersten 6 Monate die Beweislast hat. Werden die Klötze sowie die Beläge beim TÜV geprüft?

Danke im Voraus

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