Erhöhte Strafe durch Nebel, Regen, tiefe Minusgrade beim Blitzen?

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Wer bei Nebel, Schnee oder starkem Regen eine Geschwindigkeitsüberschreitung begeht muss auch mit höheren Bußgeldern rechnen. Wer mit nicht angepasster Geschwindigkeit bei schlechten Sicht- oder Wetterverhältnissen fährt dem drohen 100€ Bußgeld + 23,50€ Gebühren und 3 Punkte.

Allerdings ist der Nachweis dieser Witterungsbedingungen durch einen festen Blitzer nicht oder nur in seltenen Fällen möglich. Man kann zwar Nebel oder Regen auf dem Foto erkennen, der Beweis wie dicht oder wie stark diese waren ist aber nicht möglich. Auch ein Foto von einer schneebedeckten Straße dürfte nicht unbedingt ausreichen um ein höheres Bußgeld zu rechtfertigen.

Sind aber Zeugen vorhanden wie z.B. das Personal bei einem mobilem Blitzer dann sieht das anders aus.

Top Antwort, danke fürs klären.

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Bei Unfällen ist das jetzt schon so, das man eine höhere Srafe bekommt wenn man nicht der Witterung angemessen gefahren ist. Beim Blitzen sehe ich das schon schwieriger da man das nicht sofort erkennen kann, aber auf jeden Fall wäre das mal eine gute Idee.

Eigentlich kann es dafür bei einem normalen Blitzer keine höhere Strafe geben, weil genau definiert ist, für welche Überschreitung es welches Bußgeld gibt und in dieser Definition keine Witterungsbedingungen als Faktor aufgeführt sind, soweit ich weiß. Bei einem Unfall kann das schon zu höheren Strafen führen, weil man dort fahrlässig gehandelt hat.

Der Bußgeldkatalog sieht sehr wohl bei Geschwindigkeitsübertretungen bei Regen, Nebel oder Schnee höhere Bußgelder vor.

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