Was genau bringt den Keilriemen zum Quietschen?

1 Antwort

Bei mir quietscht er immer wenn es draußen stark regnet und es feucht ist. Mag aber auch dran liegen das mein Auto schon etwas älter ist und die Keilriemenscheibe schon mehr abgenutzt ist. Denn den Keilriemen habe ich letztes Jahr erst gewechselt.

Puma99 hat schon fast alles geschrieben. Nur als Ergänzung, die morgentliche Feuchtigkeit in dieser Jahreszeit wirkt anfänglich wie ein Schmierfilm auf den Riemenscheiben, auch das trägt zum Quitschen bei.

Das Quietschen kommt dadurch zustande, dass der Riemen durchrutscht. Ganz genau rutscht er etwas, packt dann wieder, rutscht wieder... und das in ganz kurzen Abständen. "Schuld" ist die Elastizität des Riemens, die das ermöglicht. Wenn der Riemen etwas wärmer wird, quietscht er nicht mehr. Dazu kommt, dass die Lichtmaschine nicht mehr so stark bremst, da sie anfangs nach dem Start viel Strom an die Starterbatterie liefern musste.

Die Flanken des Keilriemens bestehen ja aus einer dichten Schichtung von Gewebe und Gummi.

Wenn der Gummi altersbedingt schon häufig einmal heiss geworden war, dann ist er etwas verschmiert und wenn er dann in der Keilscheibe walkt, dann quietscht es.

Wenn man die Keilscheibe einmal reinigt und den Riemen an den Flanken mit Kreide oder Magnesia einreibt - benutzen Reckturner - dann ist meist Schluss mit dem Quietschen.

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