Ist es gerechtfertigt, dass Winterdiesel teurer ist als normaler Diesel?

3 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Nein, das ist in unseren Breitengraden eher nicht gerechtfertigt, es sei denn du muss öfters mit deinem Auto auf die Zugspitze ;) Der normale Diesel behält seine Eigenschaften bis mindestens minus 20 Grad Celsius (dafür gibt es eine Kraftstoffnorm). Winterdiesel garantiert dies bis minus 35 Grad, was aber hier in Deutschgland eher nicht erforderlich ist. Dementsprechend wäre es m. E. Unsinn 10 Cent mehr pro Liter für Winterdiesel zu bezahlen...

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@funtom:

Winterdiesel bleibt nach DIN EN 590 fliessfähig nur bis zu -20° Celsius, keineswegs bis -35°.

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@demosthenes

Winterdiesel ist der ganz normale Diesel der ab November an den Tankstellen verkauft wird, hirschi81 meinte aber den "Winterdiesel" der bei OMV auch unter diesem Namen verkauft wird und der ist bis -35 Grad fliessfähig und daher wahrscheinlich auch teurer... Google mal Winterdiesel und OMV, da findest du einiges zu dieser Sache.

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Das würde ich auch auf keinen Fall bezahlen. Du kannst weiterhin ganz normalen Diesel tanken, damit wirst du keinerlei Probleme haben.

10 Cent halte ich auch für eine Abzocke. Selbst wenn dem Hersteller Mehrkosten entstehen, aber nie und nimmer in dieser Höhe. Andererseits muss die teuere Werbung dafür auch bezahlt werden:-(

Neuwagen vs. Gebrauchtwagen - was ist wirtschaftlich sinnvoller?

Generell hört man immer, dass es aus wirtschaftlicher Sicht günstiger wäre sich einen guten Gebrauchten zuzulegen denn einen Neuwagen, da der Neuwagen sehr schnell an Wert verliert. Allerdings habe ich beide Varianten einmal durchkalkuliert und bin mir dessen nun nicht mehr ganz so sicher.

Ich muss allerdings dazu sagen, dass ich von Autos nicht sonderlich viel Ahnung habe und es nicht ausschließe, dass ich das ein oder andere Detail vergessen habe zu berücksichtigen.

Zu mir: Ich fahre ca. 35.000 km/Jahr, weshalb ich mir unbedingt einen Diesel zulegen möchte. Die Marke ist noch nicht ganz klar. Mein derzeitiger Favorit ist der Ford Fiesta, aber auch z.B. ein Opel Corsa oder ein Hyundai i20 kommt in Frage.

Ich gehe in meiner Modellrechnung davon aus, dass ein Wagen ungefähr 15 Jahre bzw. 300.000 km nutzbar ist, bis die anstehenden Reparaturen so aufwendig werden bis sich eine Reparatur nicht mehr lohnt und ich gehe weiterhin davon aus, dass ich den Wagen bis zu diesem Zeitpunkt behalten werde und daher der Wiederverkaufswert eher uninteressant ist. Natürlich kann man Glück haben und den Wagen 25 Jahre lang bis 500.000km fahren, aber eben auch Pech haben....

Vergleicht man nun einen Neuwagen (ca. 16.000€) mit einem Gebrauchten (5 Jahre alt, 100.000 km für 8.000€) - was in etwa meine Erfahrungen bei mobile.de wiederspiegelt, erscheint der Gebrauchtwagen zunächst sehr viel günstiger, ist aber wenn man von 15 Jahren Nutzungsdauer ausgeht nur noch 10 statt 15 Jahre nutzbar, wodurch sich der Anschaffungspreis einmal auf 10 und einmal auf 15 Jahre verteilt.

Weiterhin sind die neuen Wagen effizienter was den Treibstoffverbrauch angeht. Beim Fiesta sind es ca. 0,5l/100km weniger was ein Neuer im Vergleich zu einem Gebauchten verbraucht.

Und auch die niedrigere Steuer (wegen der besseren Schadstoffklasse) und die geringeren Werkstattkosten dürften für einen Neuwagen sprechen.

Zu meiner Kalkulation:

Neuwagen (Ford Fiesta, Diesel)

Anschaffungspreis verteilt auf alle Monate: 89€

Treibstoffkosten bei 4,5l/100 km und 1,35€/l: 182€

zusammen: 271€

Gebrauchtwagen

Anschaffungspreis verteilt auf alle Monate: 67€

Treibstoffkosten bei 5l/100km und 1,35€/l: 202€

zusammen: 269€

Der Gebrauchtwagen wäre hiermit gerade noch einmal 2€/Monat günstiger. Die zusätzlichen Versicherungskoste dürften gleich sein, die Steuer tendenziell beim Neuwagen günstiger und auch Reparaturen dürfen beim Neuen weniger anfallen.

Aber wie schon erwähnt habe ich von Autos sehr wenig Ahnung und lasse mich deshalb auch sehr gerne eines besseren belehren.

danke im Voraus für eure Antworten :)

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