Welches Auto für meine Mutter?

Guten Abend :-)

Meine Mam hat einen Mercedes C200 CDI (W202 noch), Baujahr 1999, 140.000 Kilometer gelaufen - der ist eigentlich okay, hat auch nicht viel Rost für einen alten Benz, Klimaanlage und ein paar Extras, läuft zuverlässig und würde auch den nächsten TÜV im Sommer 2022 noch schaffen.

Sie will dann ein anderes Auto haben - so wie sie es durchblicken ließ auch, damit sie "mithalten" kann und nicht mehr einen alten Mercedes fährt, sondern "was Neueres" - und wechseln. Allerdings hat sie überhaupt keine Vorstellung, was es für Autos gibt und was man kaufen kann, kennt sich nicht aus usw., den CDI hat sie vor acht Jahren von ihrem damaligen Nachbarn abgekauft, der Erstbesitzer war. Ist ein sehr gepflegtes Auto.

Was kann man ihr als Nachfolgelösung empfehlen? Marke ist ihr egal, das war meines Wissens nach ihr erster Mercedes. Größe ... eigentlich auch, außer dass es kein Kleinwagen sein soll und keine "Golfklasse".

Was man zu ihr sagen sollte: Mitte 50, alleinstehend, Lehrerin, Alleinfahrerin oder eine Person außer ihr, fährt im Jahr ca. 12000 Kilometer, würde künftig gern auch mal ihr E-Bike mitnehmen (Heckträger?), Auto darf wegen Garagengröße maximal 4.80 Meter lang sein. Besondere Anforderungen: Kaum außer dass sie nicht dauernd in die Werkstatt muss. Es soll kein "Opa-Auto" sein, wobei man bei einer 200-CDI-Fahrerin über das Argument staunt ;-) Einen Diesel braucht sie eigentlich auch nicht, den CDI kaufte sie wohl, weil das Auto gepflegt und nicht teuer sowie vom Nachbarn einfach zu haben war.

Preislich hat sie nie viel für Autos ausgegeben, der CDI hat damals noch 3000 Euro gekostet und war wohl bisher ihr "Teuerster". Sie hatte vorher immer ältere und wirklich billige Autos, diverse Audi 80 nacheinander, ich habe das nur bruchstückhalber erlebt. Ich glaube kaum - auch weil ihr Autos ziemlich egal sind - dass sie wirklich bereit wäre, mehr als 5000 Euro in die Hand zu nehmen und selbst das würde sie finanzieren.

Was kann man empfehlen?

Danke & Grüße :-)

Auto, Autokauf, Gebrauchtwagen
TÜV abfahren oder nicht?

Bekannte von mir haben ein Auto, bei dem der TÜV im Juli ausläuft - ist eine alte, rostige E-Klasse von '94 mit 270.000 Kilometern, hohem Ölverbrauch, schlechten Bremsen (Beläge sind ziemlich runter) und weiteren Baustellen. Nach dem Kaltstart läuft die Kiste teilweise nur auf drei Zylindern, dürfte an der Zündspule liegen - typisches M111 Thema nach dieser Laufleistung. Neuer TÜV ist auch wegen Rost illusorisch, 2019 ging der gerade so durch.

Die Kiste kann jederzeit verrecken und auf offener Straße liegen bleiben. Hatte den Wagen vor einigen Wochen leihweise, als unserer in der Werkstatt war und habe mich nur selten so unsicher gefühlt in einem Auto. Der bremst fast auf Metall, stinkt im Innenraum nach Sprit, springt schlecht an, klackert wegen Hydrostößeln, säuft Unmengen Öl. Das Ding ist nicht verkehrssicher!

Die Leute wollen den TÜV abfahren, wohl aus Prinzip und Geiz, aber sie trauen der Karre selber nicht mehr über den Weg; der Besitzer redet es sich schön, für das wenige, was er fährt, reicht der E200 noch und soll gefälligst bis Juli halten.

Auf der anderen Seite bietet jemand aus dem gemeinsamen Bekanntenkreis derzeit einen wirklich guten Gebrauchten an, der den Leuten gefallen würde und seriös ist - der Mann ist schon damit gefahren und würde ihn nehmen, zögert aber: Der E200 hat noch TÜV, so lange soll er mit Ach und Krach halten, egal wie.

Wie kann man den Leuten helfen bzw. ihnen beim Absprung von diesem kaputten Altauto helfen? Es ist ja auch ein Sicherheitsrisiko und aus meiner Sicht ist diese Kiste nicht mehr verkehrssicher.

Auto, Geld, TÜV, Mercedes Benz
Ersatz für zuverlässigen alten Mercedes?

Guten Abend,

normalerweise helfe ich den Leuten eher, heute muss ich mal selber fragen.

Bin sehr lange Mercedes W202 gefahren, möchte aber doch mal ein anderes Fahrzeug. Da beginnen die Probleme: Was es an W202 gibt, ist deutlich schlechter als meiner und faire Angebote sind selten - entweder wollen die Enkel Opas Rostlaube für viel Geld verkaufen oder gibt es Händler mit schwer auszusprechenden Namen, mit denen ich aus diversen Gründen keine Geschäfte machen möchte.

Ich weiß nicht, was ich kaufen soll. Einen dieser modernen fahrenden Computer sowieso nicht, da gibt es ständig Elektronikprobleme - das will ich nicht. BMW nicht, weil der lokale Händler ein Saftladen ist - und neuere Mercedes (wäre angedacht gewesen) haben durchweg Qualitätsprobleme, entweder Rost oder Motoren mit Steuerkettenproblemen, beides muss nicht sein. W204 gefällt mir nicht, der kommt mir nicht auf den Hof.

Ich möchte keinen W202 mehr, daher bitte auch den nicht empfehlen - aber ein zuverlässiges Auto, einen Viertürer der Mittelklasse mit Benziner (Getriebe egal), halbwegs Platz im Innenraum und wirklich guter Technik. Die Marke und das Herkunftsland ist zweitrangig. Ich lege Wert auf zuverlässige Technik und möchte kein Auto haben, das jeden Monat in die Werkstatt muss.

Mir wäre ein Modell nach Baujahr 2000 recht, preislich sage ich mal ... 7000 Euro gehen in Ordnung. Mehr wäre drin, will ich aber nicht ausgeben - ich brauche kein cooles Statussymbol, keinen Sechszylinder oder sonst was, sondern einfach nur einen zuverlässigen Wagen.

Hatte mir einen Volvo S60/S80 überlegt, aber 40 Kilometer zum Händler sind mir zu weit und ich bin keiner, der Ersatzteile übers Internet bestellt, sondern zum vernünftigen Autohaus geht - also auch nicht zum "Schrauber".

Mein Lieblingsauto war mein Opel Omega B, würde ich sofort wieder nehmen, aber da stellt sich die Frage, ob sich was findet. Ich habe noch nicht geschaut, aber bis August wäre ich gern versorgt.

Ich bitte um ernstgemeinte Tipps und würde mich freuen.

Auto, Opel, Gebrauchtwagen, Mercedes Benz
Defekt tritt kurz nach Autoreparatur erneut auf?

Hallo!

Haben in der Familie einen Audi A4 1,6-Liter Benziner. Vor sechs Wochen ging sporadisch die Lampe für Kühlmittel an - laut Diagnose vom Händler sei der Kühler zu ersetzen. Mein Bruder hat das machen lassen, es hat fast 400 Euro gekostet.

Einen Tag später war er wieder beim Autohaus, als die Leuchte auf dem Weg zur Arbeit erneut anging. Man wunderte sich, füllte kostenfrei einen Schluck nach und meinte, das könne unter Umständen normal sein, weil sich das Kühlmittel erst ausdehnen müsse. Der A4 wurde vom Meister im Beisein meines Bruders dann ausführlich probegefahren, es passte alles.

Seitdem war Ruhe, bis die Lampe gestern wieder angegangen ist. Komischerweise passiert das nur, wenn man Rechtskurven nimmt/das Lenkrad rechts einschlägt.

Der Audi-Händler hat uns auf Mittwoch einbestellt und erklärt, dass er eine Lösung findet.

Mein Bruder möchte eigentlich nicht, dass nachgebessert oder sonst was ersetzt wird, selbst wenn es kostenlos ist - im Sommer ist wieder TÜV fällig und er hat mir gesagt, das Auto wird dann wohl ersetzt, weil ihm das jetzt zu doof geworden ist.

Normalerweise hätte er seinen A4 länger gefahren, aber das nervt ihn jetzt so sehr, dass es ihm lieber wäre, man käme ihm finanziell entgegen bei der Rechnung. Ich weiß nicht, ob so etwas geht.

Es kann aus meiner Sicht nicht sein, dass die Diagnose eines Händlers falsch ist bzw. Teile ersetzt werden, die eigentliche Problematik aber weiterhin besteht. Was kann man machen? Hat man als Verbraucher/Kunde irgendeine Handhabe?

Auto, Technik, Recht, Werkstatt, Audi