Leider geht nicht hervor, was für einen Wagen du fährst; wenn es ein älterer VW, Audi oder Seat/Skoda ist, würde ich den Heizungswärmetauscher ins Auge fassen, eine bekannte Schwachstelle vor allem der Modelle bis um etwa 2000 herum. Es gab damals sogar Rückrufaktionen, allerdings müsste beim Wärmetauscher auch der Fußboden nass sein (dauerhaft) und es ist denkbar, dass es im Auto süßlich riecht (nach Kühlmittel).

Ansonsten könnten es Undichtigkeiten sein, etwa an den Türgummis.

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Das sind Liebhaberpreise für Leute, die genau so was suchen und dafür auch durch halb Deutschland fahren würden - Bestattungsfahrzeuge sind schwer vermittelbar und etwas für einen kleinen eigenen Sammlerkreis, eventuell auch für Leute, die sich so was zum Wohnwagen oder Kleintransporter umbauen wollen. Man kann eigentlich in der Tat keine Richtschnur vorgeben - dafür ist das Modell zu selten und ein 35 Jahre alter Renault Espace ist schon an sich ein Auto für echte Fans, als Bestattungswagen dann erst recht.

Ich würde den Espace mit einigen aussagekräftigen Fotos und informativer Beschreibung (alles sollte drin stehen, was der künftige Besitzer wissen müsste und was man selber von einem Gebrauchten wissen wollen würde, bevor man zuschlägt) inserieren und warten, was passiert. Als Preis kann man einfach "VB" eintragen und warten, was rein kommt.

Ein Händler wird dir nichts mehr oder die obligatorischen 500 Euro bieten und den Wagen dann wahllos für 600 irgendeinem Exporthändler reindrücken, der ihn dann nach "Gottweißwo" ans Ende der Welt bringt - das würde ich nicht machen, da müsste mehr drin sein. Der Preis sollte je nach Zustand usw. schon vierstellig sein - vielleicht sind 2000 Euro machbar, wenn er wirklich gut ist. Steht die Kiste aber schon zehn Jahre irgendwo in der Ecke rum ohne bewegt zu werden und ist technisch tot bzw. weiß niemand, ob der Renault überhaupt fahrbereit ist oder mit normalem bzw. von einem Liebhaber zu bewältigenden Aufwand eventuell wieder TÜV bekäme, dann ist das ein Fall für 500 bis 1000 Euro und einen Bastler.

Ich kannte davon abgesehen jemanden, der einen Peugeot 605 Leichenwagen gekauft hat - der Anbieter war froh, jemanden gefunden zu haben für diese Auto und für 2000 Euro wechselte der damals 15 Jahre alte, 60.000 Kilometer gelaufene Franzose den Besitzer, kam in die Hand eines ausgesprochenen Peugeot-Freaks. So einen müsste man hier bezüglich Renault finden, eventuell bietest du den Wagen mal in einem Renaultforum oder Espaceforum an, so was gibt es bestimmt.

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Könnte der OT-Geber sein, ein bei Ford in den Jahrgängen nicht unbekanntes Problem - hatte ein Freund mal beim 2001er Mondeo 1.8-Liter Benziner mit 125 PS und meine Großtante hatte das mal beim 2006er Fiesta. Das Symptom war exakt das hier von dir Beschriebene. Die Reparatur liegt bei um die 300-500 Euro.

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Die VW-Modelle haben oft eine andere Ursache: Der Wärmetauscher der Heizung bzw. der Klimaanlage wird gerne undicht und sifft dann, im Gegenzug frisst er dauernd das Kühlwasser leer, ohne dass am Motor irgendwas ist oder der Wagen ständig überhitzt.

Typische Symptome sind ständig beschlagene Fensterscheiben trotz Gebläse auf voller Stufe, ggf. Frost im Innenraum und von innen angefrorene Fenster wenn der Wagen draußen abgestellt wird und es winterlich kalt ist sowie süßlicher Geruch im Innenraum und nasse Teppiche im Fußraum. Hier könnte man echt mal schauen, viele wissen das gar nicht und auch Werkstätten kommen oft nicht ad hoc drauf oder scheuen den Aufwand: je nach Fahrzeugtyp ist das ein immenser Aufwand, zu dem ggf. das Armaturenbrett raus muss - ich habe das mal am Audi 80 meines Bruders gemacht, da geht ein ganzer Tag (!) drauf.

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Ein später Golf VI ist wahrscheinlich besser als einer der ersten Golf VII (Stichwort Kinderkrankheiten), außerdem ist der TDI technisch robuster als der verrufene TSI. Auf der anderen Seite ist Dieselfahren bei den aktuellen Tankstellenpreisen fast schon Luxus und lohnt sich selten ernsthaft.

Die Wahl ist schwer, beides hat sein Für und Wider, richtig optimal sind beide nicht und ich würde einen anderen Kompakten wählen, der noch einen Saugmotor und natürlich einen Benziner aufweist, etwa einen Opel Astra, Ford Focus oder Toyota Auris oder Mazda 3. Die sind qualitativ besser als der Golf.

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Solange das alles bei Mercedes mit Originalteilen gemacht worden ist, ist das in Ordnung, allerdings kommen solche Summen gerade bei Mercedes sehr schnell zusammen - in der Hauptsache allerdings wegen der Arbeitsstundenpreise; die Teile sind bei Mercedes eigentlich nicht soooo teuer - da langen BMW und Audi mehr zu. Außerdem sind neuere Modelle, wie ich aus erster Hand von meinem Onkel (Kfz-Lackierer- und Karosseriebauermeister) weiß, total kompliziert aufgebaut und verbaut, d.h. sie sind extrem aufwändig instandzusetzen schon nach eher leichten Unfällen, was die Kosten auch bei Fremdfirmen (Lackierer, Karosseriebauer) in die Höhe treibt.

Wenn der Wagen von einem Mercedes-Händler angeboten wird mit Garantie usw., dann sollte er nach meinem Dafürhalten in Ordnung sein. Die haben ja auch als offizieller Partner einen Ruf zu verlieren. Allerdings würde ich mir alle Dokumente zeigen lassen, die damit zusammen hängen und bei der kleinsten Unstimmigkeit ein anderes Fahrzeug wählen. Vorsicht ist die Mutter der Porzellankiste!

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Das ist leider in dem Fall nicht möglich. Wenn du mit einem einzigen Schlüssel fahren willst bzw. der originale Schlüssel erhalten werden sollte, müsste man ein ganz neues Zündschloss beim Opel-Händler kaufen, das individuell für den Schlüssel deines Omegas hergestellt wird - das ist allerdings relativ teuer.

Ansonsten hatte ich selbst einige Jahre einen 2003er Omega-B Sechszylinder, Automatik, das war ein super Auto und ich war echt zufrieden. Der Omega war immer viel besser als sein Ruf, leider hat die Presse ihn nieder geschrieben. Wünsche dir weiterhin gute Fahrt!

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Mazda 3 immer wieder Batterie leer?

Ich habe mir vor ca. einen Jahr einen gebrauchten Mazda 3 gekauft (Kilometerstand: 95.000). Schon bei Kauf blieb das I-Stop Licht dauerhaft orange. Der Händler meinte, das läge an der Batterie, weil der Wagen länger auf Ihrem Parkplatz stand und Sie würden die Batterie einfach durch eine längere Fahrt wieder aufladen.

Nach einigen Wochen war die Batterie dann plötzlich morgens komplett leer: kein Licht mehr, kein Blinken, nichts. Der Händler meinte, das läge an der kleinen Batterie (das Auto hat zwei) und ich habe auf meine Kosten ausgetauscht. Nach wenigen Wochen wieder erneutes Versagen, Austausch der zweiten Batterie gegen eine komplett neue Markenbatterie , diesmal hat der Händler übernommen. Ein Durchchecken des Autos hat angeblich keinen Fehler gezeigt, Lichtmaschine in Ordnung.

Jetzt nach einem halben Jahr wieder das gleiche: nach 36Stunden Standzeit komplett leer. Sicher nichts angelassen, keine Beifahrer etc. Die Werkstatt des Händlers kann nichts finden, keine Fehler beim Auslesen, auch bei längerem Stehen angeblich nirgendwo Verluste, sie hätten alles gecheckt.

Ich habe KEINE Ahnung von Autos und freue mich über Ideen, was es noch sein könnte und was ich jetzt am besten weiter mache. Der Händler behauptet natürlich reflexartig, ich hätte sicher was angelassen, damit er das Auto nicht zurücknehmen muss. Ich bin mir da sehr sicher, das kann es nicht sein, da ich mittlerweile alles doppelt und dreifach checke, aber was könnte da denn so schnell die Batterie leeren?? Und warum erst dreimal nach wenigen Wochen und jetzt erstmal halbes Jahr Ruhe??

Ich bin jetzt am Überlegen, ob ich mir einfach mit einem Starterkabel selbst helfe und hoffe, das Problem tritt nur alle Jubeljahre auf. Aber machen wiederholte Entleerungen die Batterie kaputt?

Also die Fragen nochmal: woran könnte es liegen?

Und: ist meine pragmatische Lösung zu kurz gedacht und ich sollte besser versuchen vom Kaufvertrag zurückzutreten?

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Mein Bruder hatte mal einen Audi 80, dessen Vorbesitzer eher suboptimal ein Blaupunkt-Radio mit CD-Wechsler, ein Autotelefon und eine Standheizung nachgerüstet hatte. Da floss dauernd Kriechstrom durch den Ingolstädter - eventuell ist das bei deinem Mazda auch so, dass immer Strom fließt. Selbst wenn man den Kriechstrom kaum messen können sollte, existiert er und saugt eines Tages die Batterie leer. Bei meinem Bruder war es genauso wie bei dir, bis wir die Standheizung ausgebaut haben und ein originales Radio einbauten, da diese Blaupunkt-Sache vom Vorbesitzer verpfuscht worden war.

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Am besten ist so was immer bei der Hausbank (Volksbank, Sparkasse usw.). Da hat man im Zweifelsfall immer einen Ansprechpartner vor Ort und es geht wirklich seriös und transparent zu - die wollen einen auch im Sinne der Kundenbindung nicht betrügen. Zweite Adresse wäre die hauseigene Bank des jeweiligen Autoherstellers, wobei die Konditionen der eigenen Hausbank (Volksbank, Sparkasse usw.) oft besser sind. Es lohnt sich jedoch zu vergleichen, hoffe ich konnte dir helfen!

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Wenn man das professionell machen lässt in einem Meisterbetrieb, kann das schon an die 1.000 Euro kosten - so was ist relativ teuer.

Ich wüsste nicht, ob ich das bei einem über zehn Jahre alten 1er mit im Vergleich zu vernachlässigendem finanziellem Wert (ich sage mal unter 5.000 Euro) noch machen lassen würde. Es wäre wahrscheinlich sinniger, das mit der Originalfarbe irgendwo so zu lackieren, dass die Rostschutzfarbe weg ist und man es von fern nicht unbedingt sieht.

Frage doch mal in Smartrepair-Betrieben nach, was die verlangen: Ich würde in der Lage wahrscheinlich versuchen, dass das Ganze mit einigen Hundertern erledigt ist, es ist eben doch ein steinaltes Auto - und da achten die Käufer am Ende nicht mehr soooo penibel auf einen perfekten Zustand, vor allem, wenn am Ende eventuell "nur" noch der Exporthändler im Spiel ist.

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Ich würde zunächst einmal klären, wem dieser Parkplatz gehört (Vermieter, Stadt/Gemeinde, Baugenossenschaft usw.) und dann dort vorsprechen, wie das rechtlich ist.

Normalerweise gilt der Platz nicht mehr als expliziter Behindertenparkplatz, wenn das Hinweiszeichen nicht mehr vorhanden ist bzw. entfernt wurde. Es kann jedoch sein, dass eine sogenannte "Umwidmung" erfolgen und durch den Bauausschuss, Technischen Ausschuss usw. der Kommune abgesegnet werden muss, wenn es öffentlicher Raum ist. War als Gemeinderat mal mit so einer "Umwidmung" betraut, da ging es um Anwohnerparkplätze, die zu öffentlichen Flächen für jedermann wurden.

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Das kommt auf den Aufwand an, den man betreiben will und das würde ich von Alter und Laufleistung des Fahrzeugs abhängig machen - ein ca. zehn Jahre alter Polo ist ein Wagen, wo man auch über eine günstigere und nicht ganz perfekte Lösung nachdenken kann, wo man vielleicht 500 Euro in die Hand nehmen muss (primitives Entbeulen, die beiden Plastikteile, einfache Lackarbeiten mit Dose oder Lackstift). In einer Fachwerkstatt und womöglich noch beim VW-Händler kann auch so etwas schon 3000 Euro kosten.

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Irgendwas geht auch bei Mercedes erfahrungsgemäß immer, zumal der CLA ShootingBrake kein direkter Kassenschlager ist, sondern eher ein Nischenmodell. Ich würde nach dem Hauspreis fragen, nicht direkt nach Rabatt oder Nachlass. Das klingt professioneller :-). Ansonsten sind typische Entgegenkommen im Bereich von Fußmatten, Winterreifen, Alufelgen, kostenloser Erstinspektion usw. zu finden, das ist auch was wert.

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Carlsson hat als gute Sportauspuff-Lösungen für ältere Mercedes gehabt, Lorinser ist auch gut. Das sind auch solide Markenprodukte von guter Qualität.

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Es ist aus meiner Sicht - mehr muss man dazu nicht sagen - verantwortungslos und fahrlässig, mit solchen Gummis rumzufahren oder gar seine Mitarbeiter damit auf die Straße zu schicken.

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Wir hatten so was mal beim Audi 80. Da war ein Kabelstrang kaputt gewesen, es betraf die Leuchten in der Heckklappe direkt inklusive Kennzeichenbeleuchtung. Wenn man den Kofferdeckel oft auf- und zumacht, altern diese Kabel schneller und werden porös. Das wäre auch bei einem Vectra-C, der mindestens 14 Jahre alt ist, durchaus denkbar.

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Richtig schick finde ich keines dieser Modelle, SUVs sind nicht so meins. Aber ganz vom Ding her muss ich sagen: Der Hyundai ist hier recht verbreitet, mir jedoch vom Design her zu unruhig, zu aggressiv und zu verspielt - obwohl er qualitativ wahrscheinlich das beste Auto dieses Trios sein dürfte. Designtechnisch finde ich den Nissan subjektiv noch am besten, richtig gefallen tut er mir aber auch nicht - der Kia ist ganz okay, aber da "klingelt" irgendwie gar nichts und Kia als Marke ist mir persönlich inzwischen zu teuer geworden.

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Bei meinem Mercedes C180 (W202) habe ich auf 280.000 Kilometern noch nie eine Spülung vornehmen lassen - das ist meiner Meinung nach Geldschinderei ähnlich wie teures Vollsynthetiköl für alte Motoren und nicht nötig, wenn das Getriebe noch sauber schaltet. Erst wenn die Gänge rutschen oder verzögert geschaltet wird, könnte man dran denken.

Der ATF-Ölwechsel bewegt sich in der Regel bei um die 200 Euro in einer Werkstatt.

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Nein, in der Regel nicht. Da hat sich wahrscheinlich nur jemand nicht im Griff gehabt; so fahrige, gereizte Typen gibt es im Straßenverkehr immer wieder.

Ansonsten passiert so was so oft und meist unbeabsichtigt, dass die Polizei jeden wegschicken würde, der meint so etwas anzeigen zu müssen.

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