Ich glaube nicht, dass jemand sich bei einem günstigen Koreaner mit überschaubarem Freundes- und Interessentenkreis die "Mühe" macht und den Tachostand frisiert. Das ist eigentlich unlogisch. Es wird ja sicher noch Unterlagen (Scheckheft usw.?) zum Fahrzeug geben, die den Tachostand in etwa nachvollziehbar machen.

Der i30 war aber auch verarbeitungsmäßig und von seiner Materialauswahl her bei weitem noch nicht soooo gediegen wie heutige Modelle von Hyundai, obwohl wirklich keine Klapperkiste. Da sieht man eher mal eine Gebrauchsspur. Das war eines der ersten in Europa konkurrenzfähigen Fahrzeuge der Marke nach dem faktisch nicht ernstzunehmenden Hyundai Accent, der allen hinterher fuhr.

Kommen dann Fahrer hinzu, die eher wenig in Pflege investieren und Ringe oder Uhren usw. tragen, kann das schon ein abgenutztes Lederlenkrad mit sich bringen - Leder ist da auch empfindlicher als Gummi oder geschäumtes Plastik.

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Bei jungen Reifen lässt das auf miserable Qualität oder Serienfehler schließen, eventuell auch auf "Fahrfehler". Nexen ist andererseits auch keine echte Premiummarke - hatte auf meinem BMW 520i (E39) auch Nexen-Sommerreifen, die von 2016 stammten und bereits im Sommer 2020 so aussahen. Hätte ich den BMW behalten, hätte ich dem zeitnah neue Reifen gegönnt.

Ich würde die Reifen mittelfristig tauschen, weil man an den Reifen nicht sparen sollte: Sicherheit hängt stark vom Reifen ab und hier sollte man nichts anbrennen lassen. Bei mir wären ähnliche Nexen-Reifen wie gesagt nach dem Ende des Sommer 2020 rausgeflogen. Garantielösungen halte ich hier nicht für wahrscheinlich, du kannst den Händler aber mal drauf ansprechen -----> Reifen-Schmitt um die Ecke reagiert da sicher gutwilliger als irgendein Onlinediscounter.

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Ich vermute anhand eigener Erfahrungen - es war ein Audi 80 von 1989 - einen Massefehler. Defekte an Lenkstockhebeln sind eher selten und betreffen oft ältere Mercedes, wobei der Neon nichts mit DaimlerChrysler zu tun hatte und die in einigen Chrysler-Autos dieser Zeit verbauten Mercedes-Kombischalter nicht hat.

ATU ist übrigens, obwohl es auch gute Filialen geben mag, kein Synonym für Kompetenz und Qualität. Ich würde den Neon zu einem guten freien Betrieb bringen (nach Möglichkeit kein "1a-Autoservice"-Franchisenehmer, die sind nämlich übel teuer auf dem Niveau eines Vertragshändlers, da kann man auch gleich zum Markenhändler gehen).

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Mein Opel Omega von 2003 hatte teure Fuldagummis als Sommerreifen - das waren ab Werk 225er-Reifen mit original Opel 16 Zoll Alufelgen. Das Fahrverhalten mit den Reifen hat mir nie gefallen, da das laute Abrollgeräusch den Fahrkomfort verschlechterte und der Wagen sich unpräzise lenken ließ. Auch Aquaplaning war bereits bei harmlosem Regen ein Thema aufgrund der größeren Treibfläche dieser Reifen.

Spureinstellung, Luftdruck (Reifen waren mit Gas gefüllt), Fahrwerk, alles war übrigens wie es sein sollte. Die Reifen wurden stets ausgewuchtet, waren nicht alt.

Mit den 195er-Winterreifen von Continental war der Opel deutlich angenehmer und handlicher, leiser und lag satter auf der Straße - soweit fasse ich das aus meiner eigenen Erfahrung zusammen wobei das jedoch sicher nicht maßgebend ist.

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Hallo Katie!

Als einfaches Pendlerauto und Lösung für Anspruchslose - warum eigentlich nicht. Dass der Ford in seinem biblischen Alter überhaupt noch existiert spricht für ihn, meist waren die schon nach drei TÜV-Terminen angeknabbert und nach dem Vierten schrottreif. Entweder ist der wirklich gepflegt worden oder wurde schon mal blechmäßig "optimiert" :)

Technisch sind die Fahrzeuge jedenfalls sehr robust, 1500 Euro sind als Verhandlungsbasis okay - ich würde versuchen, bei 1200-1300 einzuschlagen, wenn sonst alles passt und der Zustand soweit in Ordnung ist. Eine Lösung für arg viele Jahre wird das aber nicht - wenn du den zwei Jahre fahren kannst und dann eventuell noch mal durch den TÜV bringst, ist das okay.

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Immer beim Reifenhändler vor Ort - der ist weder teurer noch habe ich dann den Ärger, dass ich mir jemanden suchen muss, der mitgebrachte Reifen aufzieht und auswuchtet/auf Felgen aufzieht usw., denn nicht jeder Händler zieht mitgebrachte Reifen auf, die man im Internet irgendwo angeschleppt hat.

Es hat nie lang gedauert und preislich war es immer fair, die Beratung klappte auch stets. Aktuell fahre ich Semperit 195/65 R15 Winterreifen (bin Wenigfahrer und wechsle nie auf Sommerreifen) auf meinem Mercedes C180, habe sie Ende 2019 für 280 Euro inklusive Montage, Wuchten, Aufziehen auf die Felgen und Entsorgung der Altreifen beim Vertragshändler gekauft. Das Ganze hat keine Stunde gedauert, eine Durchsicht des Fahrzeugs inklusive Wechsel einer defekten Glühbirne gab's gratis dazu.

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Beim M271 Motor ist es tatsächlich so, dass richtig gutes Öl die Steuerketten länger leben lässt - wobei es andererseits kein Premiumsaft für 30-40 Euro den Liter sein muss. Ein normales Midprice-Öl mit Freigabe MB-Blatt 229.3 (normalerweise ist das ein 5W-30) reicht aus.

Hatte genau dieses Thema neulich, da ich mich selbst für so ein Teil (W203 oder W211 als 200er Kompressor) interessiere als Nachfolger meines W202 und die Steuerkettenproblematik kenne, bei einem erfahrenen MB-Meister erkundigt. Er meinte, dass die Steuerketten mit wirklich gutem Öl länger leben und die Autos, bei denen die Ketten mit 80.-150.000 Kilometer schon gelängt waren aus seinem Kundenkreis nachweislich mit billigem Öl gefahren worden sind oder nur unzureichende Wartungen erhielten. Und leider kann ich das bei drei Fällen aus meinem Bekanntenkreis (W203 und W211) so bestätigen: Die wurden nach dem Motto "selbst ist der Mann" daheim mit Baumarktöl und Zweitraffinat gewartet. Es macht Sinn, was der Mann gesagt hat.

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Hallo Justin!

Mein Bruder hat auch so einen A4 und rüstete da vor Jahren ein CD-Radio von Pioneer nach. Das ging relativ leicht vonstatten.

Der alte A4 hat keinen DIN-Schacht (der Schacht bzw. das Audi-Werksradio ist breiter) und braucht eine preiswert erhältliche Plastikblende für den Einbau eines DIN-Geräts, der Anschluss geht dann einfach - höchstens dass du Adapter brauchst (ist aber nicht teuer).

Mit Boxen kenne ich mich zu wenig aus, würde aber bei einem 1997er Baujahr ehrlich gesagt nicht soooo viel investieren. Der Wert eines B5 aus '97 liegt bei höchstens 2000 Euro je nach Zustand - und ein "verbastelter" Gebrauchter ist später nicht gefragt.

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Was geschrieben wurde, könnte sein ------> ich habe noch eine Theorie. Eventuell wird der Opel ganz einfach selten bewegt und steht in Coronazeiten (HomeOffice, Kurzstreckenbetrieb?) die meiste Zeit herum? Dann kann es sein, dass der Verbrauch solche schwindelerregenden Höhen erreicht. Diese alten Benziner sind noch nicht soooo sparsam, auch wenn der Astra damals ein gutes Beispiel und sehr wirtschaftlich war.

Wie ich darauf komme: Mein Cousin hat einen 2004er Nissan Almera 1,8 Automatik (ich glaube mit 115 PS), der nicht nur bei extremem Kurzstreckenverkehr, sondern nur ganz gelegentlichen Fahrten - wie bei meinem Cousin üblich - auf ähnliche errechnete Verbrauchswerte kommt.

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Der Optima ist ein etwas biederes, aber technisch solides Fahrzeug in typischer asiatischer Qualität. Wenn er gut gepflegt ist mit wenigen Vorbesitzern, lückenlosem Scheckheft und neuem TÜV, kann man da sicher noch einige Jahre mit fahren - Verschleiß ist bei einem neun Jahre alten Wagen aber immer im Auge zu behalten.

Sonderlich viel Geld würde ich für einen wenig bekannten und nicht sehr beliebten Wagen, der schon als Neufahrzeug kein Hit war und oft als Tageszulassung recht lieblos verramscht wurde damit ihn überhaupt einer kaufte, nicht ausgeben. Soll heißen, alles was über 4.000 Euro liegt wäre mir persönlich für so einen Nobody einfach zu viel - für 5.000 Euro kriegt man stellenweise schon ordentliche Mondeos.

Zumal der Wiederverkauf jetzt schon schwer ist und nicht besser wird, je älter der Optima ist und je mehr Kilometer er hat. Generell spricht aber sicher nix gegen eine Probefahrt, wenn er sonst zu dir passt und du das Gefühl hast, der Optima wäre optimal. Hier ist ein Test gegen Opel Insignia und VW-Passat.

https://www.youtube.com/watch?v=5a3c97I_1Rk

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Es kann auch sein, dass das Kühlmittel über den Heizungskreislauf bzw. einen undichten Wärmetauscher abhanden kommt. Das hatte der Audi 80 meines Bruders einmal. Hier müsste sich dann jedoch im Fußraum Nässe/Feuchtigkeit bemerkbar machen - prüfe mal den Fußraumbereich vorne und hinten sowie die Fußmatten. Ist es dort feucht, dürfte die Ursache in diesem Bereich zu finden sein. Oft wird das nicht berücksichtigt.

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Mercedes kommt nicht in Frage denn die Reparaturen bei Mercedes sind teuer

Das stimmt so nicht ganz ------> klar, AMG und Co. sind kostspielig, aber die bürgerlichen Modelle wie etwa ein CLK200 Kompressor Cabriolet mit Technik von C- und E-Klasse sind in Wartung und Reparatur selbst beim Vertragshändler deutlich günstiger, als es der Stammtisch wahrhaben will.

Ein CLK-Cabrio ist sicherlich eine zuverlässige und stressfreie Wahl, wenn man den CGI-Benzindirekteinspritzer und die Sequentronic-Halbautomatik vermeidet.

Es gibt gepflegte Exemplare mit Scheckheft usw., die kann man eigentlich empfehlen. Wertverlust hat so ein CLK kaum noch, wenn er original erhalten und weiterhin gepflegt wird.

Vom Peugeot 308 rate ich ab - da stimmt die Qualität einfach nicht; das waren die kritischen Jahrgänge der Marke Peugeot, so etwas würde ich nicht empfehlen. Die anderen sind meist Luxusobjekte und für 10.000 Euro kaum zu finden bzw. nicht in gutem Zustand.

Vielleicht ist noch das Ford-Focus Hardtop-Cabriolet brauchbar und eine Option. Nur der Zweiliter- Benziner mit 145 PS ist enttäuschend, zumal in Verbindung mit dem alten Automatikgetriebe mit nur vier Gängen. Die Materialien mögen im Ford etwas "einfach" wirken, aber dafür stimmt die Qualität. Meist ist das Focus CC Hardtop-Cabriolet sehr gut ausgestattet und stammt meist aus seriösen Besitzverhältnissen von älteren Leuten oder Frauen, die auf ihre Autos aufpassen und das Scheckheft beim Fachhändler abstempeln lassen. Der Focus ist sowieso gut, so ein Auto kann man empfehlen.

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