Wie oft kommt ein gefälschter TÜV bei Gebrauchtwagen vor? Wie Vorgehen?

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5 Antworten

Meine Meinung: Der TÜV, auch technische Untersuchung, ist für mich ein minderwertiges Stück staatliches Zwangspapier. War bei der Einführung gut gedacht, entwickelte sich mit der Zeit zu einer Posse. (Siehe auch neueste Aussage des TÜVs zu den Silikoninplantaten.) Das Auto, das gerade TU erhalten hat und nach 100 Metern wegen Motorschaden stehen bleibt oder dem ein Rad abfällt, hat immer noch zwei Jahre bis zur nächsten TU. Den Aussagen von Verkäufern und Händlern ist grundsätzlich nicht zu trauen. Unzählige Berichte belegen es. Wurde man betrogen ist sofort Anzeige zu erstatten. Die staatlichen Institutionen haben bei Straftaten sofort tätig zu werden, wenn sie .....ig sind. Welche Bedeutung hat so ein läppischer Betrug gegenüber den anderen angefallen Straftaten, die schwerer wiegen? Wer sich anscheißen lässt muss mit seinem Schaden leben. Die private Einschaltung eines Rechtsanwaltes ist sehr Kostenintensiv und hilft ???meistens nur einem. Also vorher nicht so geil auf das andere Auto sein. Es gibt so viele gleichwertige Andere. Lieber 100€ für Voruntersuchungen als 1000€ für Verluste abbuchen. Die Betrüger gehen immer gleich vor. Sie haben das Beste zur Zeit vorliegen. Was besseres finden sie nicht. Ihnen ist nicht negatives bekannt. Kaum Verbrauch, kein Ölverlust, sie würden das Fahrzeug am liebsten noch behalten ..... Und meistens haben sie noch einen Käufer der stark an dem Fahrzeug interressiert ist. Wetten. Untersuchungsbericht der letzten drei TU, alle Rechnungen über durchgeführte Reparaturen, Ölwechsel, Bremsflüssigkeit, evtl. Zahnriemen, Keilriemen, Bremsanlage u.s.w. Die einzelnen Reparaturen müssen entsprechend der Lebensdauer und Laufleistung durchgeführt werden. Ansonsten haben sie ein günstiges Auto und die doppelten Kosten für Reparaturen.
und so weiter, und so weiter

Ich weiß aus einer relativ sicheren Quelle, dass es einige Institutionsmitarbeiter (ich sage nicht, welche Prüforga) gibt, die für diverse Gegenleistungen auch bei Schrottkarren noch eine Plakette kleben. Natürlich nur im gewissen Rahmen, immerhin ist das nachvollziehbar. Aber Deals à la "Jaaa komm, das mache ich morgen noch fertig (Händler), aber übermorgen kommt der Kunde" passieren da schon einmal. Das muss nicht mal heißen dass der Prüfer aktiv am Betrug mitwirken will, aber blauäugig ist das allemal. Abgesehen davon ist es aber nicht die HU, sondern andere Mängel bei denen oft betrogen wird. Die Anforderungen für die HU sind jetzt nicht unüberwindbar. Wenn aber z.B. Differentiale mit Sägemehl vollgestopft werden um Geräusche zu unterdrücken etc., ist das schon eine andere Liga. Da spielt auch die HU keine Rolle mehr. Was man dagegen machen kann? Ich halte bei Gebrauchtwagen immer noch einen unabhängigen Gutachter als die beste Lösung. Kostet vielleicht 50-100€, aber das lohnt sich auch schon bei ein paar 1000€ Kaufpreis wie ich finde.

Ich habe es jetzt persönlich noch nicht so oft gehört, dass der TÜV gefälscht war, aber ich würde mir immer den letzten TÜV-Bericht zeigen lassen und falls du vor dem Kauf wirklich Zweifel hast, dann ruf doch vorher Einfach beim TÜV oder so an und Erfrage, ob das Auto auch wirklich den TÜV bekommen hat. Falls du natürlich schon das Auto gekauft hast, würde ich sofort zur Polizei gehen und versuchen das Auto zurückzugeben und dein Geld wieder zu bekommen.

Klar, wenn es zu spät ist und es erst im Nachhinein rauskommt, dann sofort zur Polizei und Anzeige erstatten. Ansonsten kannst du dir beim Kauf einfach nur genau die Plakette anschauen und die den Tüv Bericht zeigen lassen.

Falls Du einen gebrauchten Wagen kaufen willst, dann solltest Du Dir den Bericht der letzten HU zeigen lassen.

Der müsste Dir beim Kauf ja ohnehin übergeben werden und immer "an Bord" sein.

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