Gibt es Autos die man durch zu schnelles fahren in einer Kurve zum umkippen bringen kann?

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9 Antworten

Es kann durchaus noch möglich, ein Auto beim Fahren durch ein Kurve umzukippen. Es kommt natürlich immer auf das Gewicht des Autos, dessen Lage auf der Fahrbahn und den Fahrbahnuntergrund sowie Kurve und Geschwindigkeit an ESP verhindert dies aber oft durch frühzeitiges Abbremsen. Ich war aber auch schon mal in der Situation, in der ich dachte, dass das Auto in der Kurve "gleich" umkippt. Kommt oft vor, wenn man eine Kurve unterschätzt.

Oh ja, die gibt es immer noch! Allerdings verhindert ESP meist schlimmeres bzw. bremst die Kisten so frühzeitig ab, das ein Kippen nahezu verhindert werden kann. Es gab ein Fahrzeug, weiß jetzt leider nicht mehr welches, wo man ab Werk extra etwas rutschigere Reifen montiert hatte. Damit rutschte die Kiste mehr, die Kippgefahr war aber gebannt.

Eine frühe Version des aktuellen Renault Kangoo, die frühe A-Klassevon MB usw. waren davon betroffen. Mittlerweile hat man aber fahrwerkstechnisch und über ESP dies im Griff.

Manche Hochdachkombis, SUV und Geländewagen sind bauartbedingt immer noch von dieser Gefahr betroffen, Kleinwagen ohne ESP wie der Daihatsu Coure.

Aber auch jedes andere Fahrzeug kann kippen, wenn es z.B seitlich gegen eine kleine Fahrbahnkante rutscht, selbst einen Porsche 911 kann man unter bestimmten Voraussetzungen zum Kippen bringen.

Berühmt wurde der Citroen 2CV, auch Ente genannt. Auf ebener Strecke war das Fahrzeug trotz extremer Seitenneigung in Vorwärtsfahrt nicht zu kippen, in Rückwärtsfahrt schon.

Ja das ist in Ausnahmesituationen sicher möglich. Aber in der Regel werden ja solche Tests u.a. deswegen gemacht. Aber sicher, in deiner ungünstigen Situation kann so ein Lieferwagen oder "hohes" Auto schon mal umkippen.

Wenn die Kombination von Pflaster und Reifen "passt", dann lassen sich viele Wagen umwerfen, wenn auch nicht ganz so einfach wie die Fehlkonstruktion A-Klasse.

Die A-Klasse war ja ursprünglich als E-Auto konzipiert worden und hatte einen Doppelboden, in dem die Akkus sitzen sollten und als es dann kein E-Auto wurde - war Mercedes wohl zu modern damals - lag der Schwerpunkt natürlich zu hoch, sodass es eines ESP bedurfte, um die Kiste auf der Strasse zu halten.

Das ist eigentlich bei gar keinem Fahrzeug ein Problem, wenn man es wirklich drauf anlegt. Bei normaler Fahrweise passiert das wohl eher nicht.

Passt hier nicht ganz herein, aber da es immer noch Fahrzeuge gibt, die im Extremfall umkippen können, ist es wichtig, die Ladung - was immer sie ist - auch anständig zu sichern.

Citroën Nemo, Peugeot Bipper und Fiat Qubo (annähernd baugleich), Dacia Logan, Land Rover Defender sind die Modelle die es zuletzt nicht durch den sog. Elchtest geschafft haben. Aus physikalischen Gründen sind generell Autos mit hochliegendem Schwerpunkt aufgrund ihrer Höhe gefährdet (Kleintransporter, Geländewagen, SUVs, Vans und Minivans)...

Außer Formel 1 wohl alle

Mit Fahrfehlern und mit unangepasster Geschwindigkeit kannst Du jedes Fahrzeug umwerfen!

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