Tüv-Plakette verweigert wegen fehlender Nummernschildbeleuchtung?

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6 Antworten

Meine Vermutung: der Bericht war gestellt. War das vielleicht bei einem der Magazine von RTL oder Sat1? Da habe ich schon öfter Berichte gesehen, die zwar nicht falsch waren, aber es wurde auch nicht immer alles gesagt........ Die defekte Nummernschildbeleuchtung ist nämlich kein erheblicher Mangel, wenn alles andere in Ordnung ist gibts die Plakette. Oder, wenns zeitlich passt, kann man zur Werkstatt fahren, reparieren lassen und das Ganze dann noch mal vorzeigen. Ich habe vor Jahren einmal folgendes erlebt: An einem Auto mit Gastank war die Nummernschildbeleuchtung defekt, es bestand die Gefahr von Funkenbildung und damit u.U. Explosionsgefahr. Deshalb musste zunächst repariert werden, dann gabs die Plakette. Am gleichen Tag und nicht als Nachuntersuchung.

Warum auch nicht? Funktionierte Beleuchtung brauchts für den TÜV und gerade so was wie die Nummernschildbeleuchtung kann man ja auch easy selber prüfen.

Wer keine Lust hat direkt beim TÜV abgewiesen zu werden, sollte eben zu einer Werkstatt gehen. Die checken das vorher bzw. arbeiten nach und der TÜVler winkt die Kiste trotzdem durch.

Ich glaube, dass so vorgegangen werden muss wegen der Vorschriften. In der gängigen Praxis wird aber eher angemahnt, die Nummernschildbeleuchtung schnellstens zu reparieren und die Plakette trotzdem erteilt.

Ja verweigern kann ein Tüv Prüfer das schon. Er wird die Richtlinien seines Jobs kennen. Aber der Tipp mit der Werkstatt ist in solchen Fällen wirklich sinnvoll. Da hätte man sich die 15 Euro Gebühren sparen können.

Das hätte umgangen werden können wenn die Abnahme in einer Werkstatt erfolgt wäre. TÜV, DEKRA usw. haben mit verschiedenen Werkstätten Abkommen dass die Abnahme nach Terminvereinbarung vor Ort erfolgen. Die Werkstatt wäre somit in der Pflicht gewesen und hätte die Beleuchtung vorher oder parallel instandgesetzt (Das Fahrzeug wird in solchen Fällen vorher durchgecheckt)

Ich hatte es sogar schon erlebt, dass ich die Plakette nicht bekam, weil bei einem zusätzlich angebauten und nicht vorgeschriebenen Rückfahrscheinwerfer die Birne durchgebrannt war.

Seitdem lasse ich die HU nur noch in der Werkstatt durchführen, die den "Fehler" notfalls sofort beseitigt, sodass ich in jedem Fall die Plakette bekomme und nicht noch einmal antreten muss.

Wenn nichts los ist, dann kostet die HU dort auch nicht mehr als direkt beim TÜV.

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