Wo ist mein Kühlwasser?

Es könnte bei diesem Motor über die Zylinderkopfdichtung innerlich oder äußerlich austreten (dazu mal einen CO2 - Test machen), oder auch über den Wärmetauscher der Heizung.

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Fast täglich 150km pendeln, welches Auto?

Idealerweise eines, welches möglichst wenig Spritkosten hat, dazu bei schnellerer Fahrt leise und komfortabel ist. Ich würde eher ein Fahrzeug ab der unteren Mittelklasse wählen, die meisten Kleinwagen sind auf Autobahnen nicht sonderlich angenehm, und gerade außerorts ist der Verbrauch kaum von der Fahrzeugmasse (untere Mittelklasse ist tendenziell schwerer als Kleinwagenklasse) abhängig.

Zurzeit fahre ich einen AlfaRomeo Mito (Baujahr 2012) der mich jede Woche um ca. 90€ Tankgeld beraubt.

Bei angenommenen 1,60 Euro für den Liter Benzin komme ich auf einen Verbrauch von 7,5 Litern auf 100 Kilometer. Du fährst wahrscheinlich den 1,4 Multiair, und dies ungefähr mit Richtgeschwindigkeit, dazu passt der Verbrauch. Bei dieser Geschwindigkeit liegt man mit einem Kleinwagen mit Dieselmotor bei mindestens etwa 5 Liter/100 km. Kannst Dir ja selbst ausrechnen, wieviel das dann pro Monat/Woche kostet. Oder Du wählst Flüssig, - oder Erdgas (CNG/LPG), das ist etwas billiger als Diesel, wenn man den Verbrauch berücksichtigt. Nachteil: Geringere Tankstellendichte, karges Fahrzeugangebot.

...wünschenswert wäre ab 90PS.

Beim Bechleunigen hat das Gewicht die gleiche Relevanz wie die Leistung. Du solltest also beides betrachten. Einem leichteren Fahrzeug reicht weniger Leistung, um sich genauso kräftig anzufühlen wie ein stärkeres mit mehr Leistung.

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Warum qualmt mein Auto?

Das klingt stark nach einem Zuheizer. Das ist ein kleiner Heizbrenner, damit die Heizung schneller anspricht. Bei manchen Fahrzeugen kann man das Teil auch als Standheizung nutzen. Wenn der Brenner raucht, sollte man mal Gemischzufuhr und Glühkerze prüfen, dampfen (bei kälteren Temperaturen) darf er beim Start allerdings.

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BMW 328ci E46 kaufen?

Lass´das Auto am besten mal von jemandem anschauen, der sich mit Autos, idealerweise mit genau diesem Modell, gut auskennt. Die Beschreibung (4 Vorbesitzer, ungepflegter Zustand, Rostschäden) lässt nicht darauf schließen, dass das Auto pfleglich behandelt wurde.

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BMW X1 2013 E84sDrive16d 1995 ccm, 85 KW, 116 PS ist versottet was nun?

Dass Motoren versotten, kommt gerade bei neueren Aggregaten, auch abhängig von den Fahrbedingungen, leider häufiger vor. Ursächlich können sein: Schlechte Ölabscheider, hohe Abgasrückführrate, Kraftstoffeinbringung nicht vor die Einlassventile, sondern in den Brennraum, kurzstreckenlastige Fahrweise, innerlich undichte Turbolader. Manchmal kann man das Versotten durch eine andere Fahrweise verringern oder vermeiden, auch eine andere Ölsorte kann helfen. Manche Motoren versotten aber auch so. Auf der sicheren Seite ist man, wenn man einen Saugmotor ohne Direkteinspritzung kauft, diese Bauart versottet kaum, selbst bei kurzstreckenlastiger Fahrweise.

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Welches Motoröl für meinen Golf 2 Baujahr 1991 bzw. darf ich meins benutzen?

Der Motor ist, wie für damalige VW - Modelle üblich, äußerst solide konstruiert, ein echtes "Wald-und-Wiesen" - Aggregat. Selbst die heute verfügbare, preiswerte und einfachste Ölsorte "15W40" (mineralisches Basismotoröl) reicht für den Motor locker aus. Möchtest Du den Verbrauch auf kürzeren Strecken reduzieren, wähle ein Öl mit geringerer Kaltviskosität (erste Zahl). Fährst Du häufiger auf langen Autobahnstrecke unter hohen Motorlasten und - drehzahlen, nimm´ eines mit einer höheren Heißviskosität (zweite Zahl). Geringere Heißviskositäten wie das von Dir erwähnte 5W30 würde ich bei einem älteren Motor, welcher ohnehin schon Öl verliert, nicht nutzen, zumal ein im heißen Zustand dünnflüssigeres Motoröl die Lagerstellen stärker belastet.

Er hat so wenig Öl, daß ich es nicht mehr mehr auf der Prüfstabanzeige sehe.

Angesichts des Fahrzeugalters gehe ich von einem deutlichen Ölverlust aus. Typische Stellen bei diesem Motor: Die Korkdichtungen an der Ölwanne und der Zylinderkopfhaube, der Wechsel ist preiswert machbar.

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Riss im Reifen - gefährlich?

Anhand des Bilds ist für mich schwer abschätzbar, wie tief der Riss geht. Im Zweifelsfalle daher lieber wechseln, wie bereits empfohlen worden.

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Kupplung oder Getriebe defekt?

Das hier klingt für mich nach einer durchrutschenden Kupplung, entweder aufgrund von Verschleiß, oder aufgrund eines falsch eingestellten Kupplungsseils, falls noch vorhanden:

Kupplung ist beim Schalten durchgerutscht.
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Gang wechseln ohne Zwischengas?

Das ist möglich, und zwar dank einer sogenannten "Synchronisation", welche seit Jahrzehnten standardmäßig verbaut wird. Mit Zwischengas geht´s aber trotzdem besser - JEDOCH: Nur beim Herunterschalten. Wer beim Hochschalten Zwischengas gibt, erschwert dem Getriebe die Arbeit, sorgt für mehr Verschleiß und weniger Fahrkomfort.

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Gangschaltung klemmt ab und zu - warum?

Neben der bereits genannten Möglichkeit eines schlecht trennenden Systems (Luft in der Hydraulik) fiele mir noch eine unrunde Kupplungsscheibe ein. Dann trennt die Kupplung ebenfalls schlecht, und das beschriebene Verhalten tritt auf. Eine schlecht trennende Kupplung kann man bei Fahrzeugen mit unsynchronisiertem Rückwärtsgang (wie dem Deinen) folgendermaßen entlarven: Fahrzeug zum völligen Stillstand kommen lassen, Kupplungspedal drücken, ein paar Sekunden warten, R - Gang einlegen. Sollte dieser krachen, trennt die Kupplung schlecht. Bei den synchronisierten Gängen 1-5 tritt dann kein Krachen auf, wohl aber ein höherer Schaltwiderstand (weil die Synchroneinheit länger schleifen muss), sowie auch das nervige Phänomen, dass sich ein eingelegter Gang manchmal nicht so einfach entnehmen lässt.

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Zuverlässig, bezahlbar, komfortables Auto für 25t km?

Wenn Dein Ford Fiesta Dir nicht geeignet erscheint, dann wahrscheinlich, weil er zu laut / zu schlecht gefedert ist. Hier bleibt nur, eine größere Klasse zu wählen. Je größer, desto leiser und besser gefedert, zumindest tendenziell und bei ähnlichen Baujahren gesehen. Allerdings wird es dann aufgrund der ebenfalls tendenziell ansteigenden Fahrzeugmasse und - motorleistung schwierig werden, den genannten Kraftstoffverbrauch, der übrigens für einen Ottomotor in der Kleinwagenklasse nicht schlecht ist, zu unterbieten. Am ehesten geht dies mit einem Dieselmotor, wobei diese von der Zuverlässigkeit mit einem einfachen Saugbenziner, wie er im genannten Fiesta verbaut ist, eher nicht mithalten können.

Ein paar mehr Kriterien wären wünnschenswert.

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Wie machen die Leute einen Burnout mit Hinterradantrieb?

Gas und Bremse gleichzeitig betätigen.

Aber die Bremskraft ist doch dann auch an der Hinterachse. Wie schafft es der Motor diese Bremskraft zu überwinden?

Der Großteil der Bremskraft geht an die Vorderachse. Die Reibarbeit an der HA muss dann halt der Motor zusätzlich überwinden. Manche Fahrzeuge, der aktuelle Ford Mustang zum Beispiel, haben sogar einen "Driftmodus". Dann wird nur vorne gebremst. Wer´s braucht... :D

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BMW 650i F06 449PS Ölverlust?

Gibt´s nach außen (dann sieht man Ölspuren), aber auch nach innen. Dieser Motor bietet mannigfaltige Möglichkeiten, um Motoröl verschwinden zu lassen, angefangen von den Turboladern, über den Ölkühler, bis hin zu den Ventilschaftdichtungen, die bei so manchem neueren BMW - Motor wieder häufiger Öl durchlassen. Das ist schon ein prächtiger Motor mit mächtig Wumms, aber leider von der Konstruktion her stellenweise schlicht mangelhaft, die Foren sind voll mit Fehlern.

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Gebrauchtwagen mit defektem Katalysator gekauft?

Gut möglich, aber ich würde nicht gleich mit dem teuersten Teil anfangen. Das beschriebene Verhalten kann viele verschiedene Ursachen haben, eine relativ günstige wäre ein Fehler an der Zündanlage (defekte Zündkabel beispielsweise).

...ausserdem war das Auto ja auch zum TÜV, diesen Defekt hätte man doch da feststellen müssen oder nicht?

Nicht zwingend. Es gibt so einige Fehler, die bei der AU nicht auffallen (weil die Motorlast zu gering ist), aber im Straßenbetrieb dann schon.

Ein Kontrollicht geht auch nicht an...

Nicht jedes Auto ist "OBD" - fähig - den Peugeot 206 dürfte es mit und ohne MKL (Motorkontrollleuchte) gegeben haben, je nach Baujahr. Um welches handelt es sich denn?

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Entlüftungsschraube am Bremssattel, wie lösen?

Du erwähnst hier einen kleinen Mechaniker - Albtraum, soviel vorab.

Eine rundgedrehte, sich nicht lösen wollende Schraube ist ein Fall für eine Feststellzange. Am besten schrittweise vorgehen, immer hin und zurück, sonst reißt das hohle Objekt möglicherweise. Falls es gar nicht geht, die Seite halt unentlüftet lassen (lieber das als abreißen, weil sonst fällt der entsprechende Kreis u.U. komplett aus), und bei Gelegenheit ausbohren.

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Skoda Fabia Zündkerzen kaputt oder doch mehr?

Das beschriebene Verhalten kann vielerlei Ursachen haben. Angefangen von defekten Zündkerzen, über defekte Zündspulen, bis hin zu defekten Einspritzdüsen, einem defekten Kurbelwellensensor, einer defekten Lambdasonde, einem Defekt am Kühlmitteltemperatursensor, einem gebrochenen Katalysator usw. Beim 1,4 - Liter müssten, soweit ich weiß, auch noch Zündkabel verbaut sein. Hat hier ein Nager genagt, hat man ebenfalls Zündaussetzer. Bei älteren Fahrzeugen käme auch noch ein defekter Zündverteiler in Frage. Wichtig ist: Den Motor möglichst gar nicht mehr starten. Denn gerade bei Zündaussetzern kann das ansonsten recht zügig teuere Folgeschäden nach sich ziehen.

Das Baujahr besitzt übrigens OBD (on board diagnose). Jeder abgasrelevante Fehler, und Zündaussetzer sind abgasrelevant, wird abgelegt. Der erste Schritt sollte also sein, den Fehlerspeicher auslesen zu lassen, sofern der Schaden (z.B. komplett durchgenagte Zündkabel) nicht sowieso offensichtlich ist.

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Bemerkt man einen Zylinderausfall bei einem 6, 8, 10 oder 12 Zylinder?

Bei Motoren mit mehr Zylindern wird es schwieriger, einen ausgefallenen Zylinder zu bemerken - bei einem V12 wahrscheinlich nur von wenigen Menschen erkennbar, aber ich habe da keine eigene Erfahrung.

Und welche Konsequenzen hat es, falls man es nicht bemerkt?

Der Zylinder pumpt weiterhin Frischgas durch, welches nicht im Motor verbrannt wird, sondern im Katalysator. Folge: Katalysatorüberhitzung. Neuere Motoren schalten das entsprechende Einspritzventil ab, jedoch pumpt der Zylinder weiterhin Luft durch. Dies bemerkt die Lambdasonde, fettet daraufhin das Gemisch an, was die restlichen Zylinder der betreffenden Bank fetter laufen lässt. Ebenfalls keine Wohltat für den Katalysator, aber wahrscheinlich besser als erstgenannte Szenerie.

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Lohnt sich der Einsatz der Motorbremse?

Das würde ich mit einem ganz klaren "JA!" beantworten, und zwar unter mehrfachen Aspekten, sowohl bezüglich der Verbrauchsreduktion, als auch der Haltbarkeitsverlängerung der Bremsanlage. Vor allem sollte man nicht nur den größten Gang nutzen, sondern herunterschalten. Denn die Motorbremse ist nur bis zu einer gewissen unteren Motordrehzahl aktiv.

Ich könnte mir vorstellen, dass dadurch der Antrieb, speziell die Kupplung schneller verschleißt.

Das tun beide - allerdings nur, wenn man sich ungeschickt anstellt. Wer die Drehzahl angleicht, unterbindet die Reibarbeit, somit auch den Verschleiß an der Kupplung. Idealerweise gibt man "Zwischengas" (bei nicht eingelegtem Gang und nicht gedrücktem Kupplungspedal die Drehzahl auf das im zu schaltenden Gang zu erwartende Niveau erhöhen), dann nimmt man besagte Reibarbeit auch noch zusätzlich den Synchronringen ab. Netter Nebeneffekt: Schnellerer Gangwechsel (nur bei Zwischengas), kein Ruck beim Wiedereinkuppeln (Drehzahlangleich oder Zwischengas). Es gilt außerdem: Je präziser der Drehzahlangleich, desto besser.

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Wie kann ich die Motorbremse schonend nutzen?

Da fragst Du genau den Richtigen - ich bremse fast alles mit der Motorbremse weg, selbst Autobahnabfahrten, sofern mir deren Charakteristik bekannt ist. Spart Kraftstoff und Bremsbeläge.

Wer seine Motorbremse so schonend wie möglich nutzen möchte, dem möchte ich folgenden Tipp geben: Drehzahl angleichen! Ich schalte teilweise bei 120 km/h noch vom 5. in den 3. Gang, wobei die Drehzahl einen Sprung von fast 2000 U/min. vollführt. Würde ich hier die Drehzahl nicht angleichen (und zwar idealerweise als "Zwischengas", d.h. bei nicht eingelegtem Gang und nicht gedrücktem Kupplungspedal), geriete der Schaltvorgang deutlich schwergängiger, und es gäbe einen deutlichen Ruck beim Einkuppeln. Ich erhöhe die Drehzahl auf das im zu schaltenden Gang erwartete Niveau - je präziser, desto besser. Damit nehme ich Synchronringen und der Kupplung einiges an Reibarbeit ab.

Wie verhält sich der Verschleiß der Bauteile, wenn ich im 1. Gang bei ca. 4.000 Umdrehungen/min. den Berg hinunterfahre?

Natürlich ist der Motorverschleiß bei 4000 U/min. höher, als wenn er mit Leerlaufdrehzahl liefe, und man das Fahrzeug rein mit der Reibbremsanlage abbremst, keine Frage. Aber: Spinnt man das Ganze weiter, sollte jeglicher Motorlauf vermieden werden, das Mobile geriete zur Immobilie. ;) Lastfreie Drehzahlen sind eher unkritisch. Bedingung: Der Motor ist technisch i.O. Neigt er zu "inneren" Ölundichtigkeiten, beispielsweise aufgrund schwächelnden Ölabstreifringen, porösen Ventilschaftdichtungen, aber auch durch einen nicht mehr ganz dichten Turbolader, sofern vorhanden, kann durch den Schubbetrieb (so nennt man es, wenn der Motor vom Fahrzeug angetrieben wird, also beim Gaswegnehmen bei eingekuppeltem Motor) ein erhöhter Ölverbrauch auftreten, welcher sich dann auch in einer "blauen Wolke" am Endrohr zeigen kann.

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Kann jemand guten Tip geben beim Bremsproblem?

Wenn das Pedal plötzlich weich wird und sich durchdrücken lässt, obwohl das System dicht ist und entlüftet wurde, ist wahrscheinlich ein Bremszylinder defekt. Meist direkt am Pedal, oder bei dem Modell auch gerne mal hinten, wobei ich bei einem voll durchfallenden Pedal eher für ersteren plädieren würde. An einen defekten Bremskraftverstärker glaube ich nicht, weil in diesem Fall das Pedal betonhart werden würde.

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