TÜV abfahren oder nicht?

Bekannte von mir haben ein Auto, bei dem der TÜV im Juli ausläuft - ist eine alte, rostige E-Klasse von '94 mit 270.000 Kilometern, hohem Ölverbrauch, schlechten Bremsen (Beläge sind ziemlich runter) und weiteren Baustellen. Nach dem Kaltstart läuft die Kiste teilweise nur auf drei Zylindern, dürfte an der Zündspule liegen - typisches M111 Thema nach dieser Laufleistung. Neuer TÜV ist auch wegen Rost illusorisch, 2019 ging der gerade so durch.

Die Kiste kann jederzeit verrecken und auf offener Straße liegen bleiben. Hatte den Wagen vor einigen Wochen leihweise, als unserer in der Werkstatt war und habe mich nur selten so unsicher gefühlt in einem Auto. Der bremst fast auf Metall, stinkt im Innenraum nach Sprit, springt schlecht an, klackert wegen Hydrostößeln, säuft Unmengen Öl. Das Ding ist nicht verkehrssicher!

Die Leute wollen den TÜV abfahren, wohl aus Prinzip und Geiz, aber sie trauen der Karre selber nicht mehr über den Weg; der Besitzer redet es sich schön, für das wenige, was er fährt, reicht der E200 noch und soll gefälligst bis Juli halten.

Auf der anderen Seite bietet jemand aus dem gemeinsamen Bekanntenkreis derzeit einen wirklich guten Gebrauchten an, der den Leuten gefallen würde und seriös ist - der Mann ist schon damit gefahren und würde ihn nehmen, zögert aber: Der E200 hat noch TÜV, so lange soll er mit Ach und Krach halten, egal wie.

Wie kann man den Leuten helfen bzw. ihnen beim Absprung von diesem kaputten Altauto helfen? Es ist ja auch ein Sicherheitsrisiko und aus meiner Sicht ist diese Kiste nicht mehr verkehrssicher.

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Es ist ja auch ein Sicherheitsrisiko und aus meiner Sicht ist diese Kiste nicht mehr verkehrssicher.

So sieht es aus und eigentlich müsste man die Kiste wahrscheinlich, trotz noch gültiger TÜV Plakette, sofort stilllegen.

Wenn damit ein Unfall passiert und es wird festgestellt, dass der Unfall hätte verhindert werden können, wenn die Bremsen funktioniert hätten, dann wird es für Fahrer bzw. Halter teuer bzw. kann auch Auswirkungen auf seinen Führerschein haben.

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Habe kürzlich noch ein Angebot gesehen für das Kombimodell. Garagenwagen, beheizte Garage, 1 Hd. und gerade mal 44tkm auf der Uhr. So etwas würde ich noch kaufen bzw. empfehlen, wenn man noch eine ordentliche Durchsicht, Tausch der Flüssigkeiten und diverser Teile einplant.

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Es gibt verschiedene Systeme. Pauschalisierend kann man das eher für alte 2 Takter behaupten.

Bei alten 2 Taktern erfolgt die Schmiermenge über die Gasgriffstellung, d.h. Wenn Null Gas gegeben wird bergab, erfolgt auch keine bzw. keine ausreichende Schmierung, was bei längeren Passagen bergab nicht gut ist. Daher soll man dort auskuppeln und zwischendurch mal Gas geben, da selbst bei leicht geöffneter Gasstellung die Ölmenge nicht ausreicht und es zu einem Kolbenfresser kommen kann. Das gilt sowohl für Getrennt- als auch Gemischschmierung.

Einige moderne 2 Takter sorgen für eine ausreichende Ölversorgung mittels elektronisch geregelter Fördermenge, unabhängig von der Gaspedalstellung.

Aber frage auch mal bei motorradfrage.net nach, dort bekommst du sicherlich fundierte Antworten.

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Ich kenne die Einbauvorschriften nicht, mich macht deine Beschreibung aber stutzig, wonach das Gewinde gefettet wurde. Vielleicht hat der Mann im Video es auch falsch gemacht.

Es gibt natürlich Ausnahmen und wenn hier das Radlager eingestellt wurde, dann hat er zunächst leicht angezogen und um das notwendige Spiel zu bekommen wieder etwas gelöst. Entweder ist dies Herstellervorschrift oder die Mutter wird danach noch mit einem Splint gesichert, so kenne ich das.

Im Handbuch ist lediglich die Rede von einem Sicherungslack an der Nabenmutter, nichts von Fett oder ähnlichem: RADBREMSEN (alko-tech.com)

So werden z.B. Radmutter auch nie gefettet und manche Leute machen es dennoch, was zwei Folgen haben kann. Bei Anzug mit dem Drehmomentschlüssel bricht die Schraube ab, weil das Fett die Reibwirkung stark reduziert und damit mehr Drehmoment auf die Schrauben gegeben wird oder die Leute verlieren irgendwann ihr Rad, weil sich die Radschrauben verabschieden.

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Warum tauscht du den aus, wegen Rost? Dann wäre ein Gebrauchter ebenfalls davon betroffen.

Einen aus dem Zubehör? Kann schlechter, gleich gut oder sogar besser gegen Rost geschützt sein als das Original und ebenso stabil.

Was Rost angeht, ob origianl oder Nachbau, du kannst den neu noch besser gegen Rost schützen, z.B. durch Hohlraumversiegelung, Lackierung etc.

Ein Original bei VW Classic kostet mittlerweile rund 514 Euro netto. Für das Geld kannst du 2-3 Nachbauten verschleißen. Ich würde nach nachbauten der Firmen van Wezel oder Klokkerholm. Auch hier nachkonservieren!

Hier noch ein Zitat vom User feuerwehr: Aggregateträger Golf 2 - Startseite Forum Auto Volks... (motor-talk.de)

"die vorderen Schrauben der Querlenker sowie die Stoßdämpferschrauben und die Achsschrauben erst anzuziehen, wennn das Auto mit allen vier Rädern wieder auf dem Boden steht.

Viele ziehen die Schrauben auf der Bühne oder in aufgebocktem Zustand an sodaß sich die neuen Lager gleich wieder verspannen wenn das Auto abgelassen wird. Darum halten oft die Buchsen nicht lange."

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Kommt drauf an wer hinten sitzen "darf". Eine 1.90m Person wird hinten sicher keine Freude haben, weder mit Kopf- noch mit Kniefreiheit. Bis 1.80 geht es gerade noch so, kneift aber schon deutlich und daher z.B. für eine längere Urlaubsreise nicht besonders geeignet.

Grundsätzlich würde ich aber empfehlen mal irgendwo eine Sitzprobe zu machen.

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1-3, 4-5 sind eher kleinere Sachen, die in einer Werkstatt mit wenigen 100€ gerichtet werden können, wobei die zweite Position man auch selbst erledigen kann.

Was auch immer mit "Rad 2 Achse verbogen" genau gemeint ist, eine gebrauchte, gute Hinterachse kann man schon für rund 200€ bekommen, dazu noch die EInbaukosten. Bei der Vorderachse sähe es preislich nicht deutlich anders aus.

Und ob es sich noch "lohnt", das ist eine individuelle Entscheidung was der Wagen noch wert ist bzw. wie lange man ihn noch fahren möchte. Ein neues und gutes Auto kann deutlich mehr als die Reparatur kosten.

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Antworten hast du schon ich deiner nachfolgenden Frage bekommen:

Stimmt es das man die Ölviskosität bzw. sogar die Ölsorte nach einer gewissen Zeit nicht mehr wechseln sollte? (Motor, KFZ, Auto und Motorrad) - autofrage

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Da das System m.W. nach diganosefähig ist, solltest du beim BMW die Fehlercodes auslesen lassen. Das System ist zu komplex um einfach mal irgendwo auszufangen, wobei ich den Verstärker zunächst in Verdacht hätte. Der kostet jedoch locker 1.100€ bei BMW, wobei es auch Firmen gibt, die sich auf eine Reparatur spezialisiert haben, wie z.B. King Reparatur

Aber wie gesagt, erstmal versuchen eine Diagnose stellen zu lassen, nicht dass irgendwo eine Kabelbruch, Wassereintritt usw. der Grund für die STörung ist.

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Warmstart-Problem BMW E87 118D?

Hallo Freunde,

dies wird vermutlich ein etwas längerer Text, deshalb bedanke ich mich schon mal bei jedem von euch im Voraus!

Ich habe mir vor 4 Monaten c.a einen BMW E87 118D (2004) gekauft.

Das Auto hatte anfangs ein großes Problem mit dem starten also sowohl im warmen als auch im kalten Zustand hat es teilweise mehrere Minuten georgelt.

Ich habe das Auto trotzdem mitgenommen, da es ein Notverkauf war. Circa 2-3 Wochen täglich gefahren, dann wurde das mit dem Starten aufjedenfall besser, aber noch lange nicht gut.

Ich habe anschließend als aller erstes einen kompletten Ölwechsel samt Filter etc. gemacht, und den Kraftstofffilter erneuert. Nach dem der Kraftstofffilter neu war, sprang der Wagen überraschend gut an, also perfekt würde ich sagen. Leider hat das nur ein bis zwei Tage angedauert, dann sprang er wieder nicht so gut an.

Mir ist anschließend aufgefallen, dass der Wagen im kalten Zustand so anspringt, als hätte man zu wenig Batterie und der Motor fängt gerade so an zu laufen, ihr wisst bestimmt was ich meine. Und wenn der Wagen warm ist, also 1 Minute nach dem ausmachen, springt der auch gut an, aber sobald ich so 10 Min oder so warte, orgelt der wieder teilweise 10 Sekunden.

Anzeichen dafür, dass die Batterie schwach ist gab es soweit nicht, aber was ich nicht verstehe ist, dass der Wagen schon 1-2 mal mit Überbrückung sofort gestartet hat, aber wenn die "Batterie" schwach wäre, dann könnte er doch nicht so lange orgeln?

Ich habe neulich die Injektoren gewechselt, durch generalüberholte. Der Wagen ist leiser, verbraucht vermutlich weniger, und zieht besser, dadurch ist allerdings mein eigentliches Problem nicht gelöst.

Vielleicht hat einer von euch einen Tipp, sonst muss ich leider erneut in die Werkstatt, und das ist nicht so geil als Azubi :D

Vielen vielen Dank fürs lesen, ich bin für jede Hilfe dankbar!

Viele Grüße

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Steht etwas im Fehlerspeicher?

Deiner Beschreibung nach betreffend Kaltstart, hätte ich Akku und/oder Anlasser in Verdacht. Baer nach kurzer STandzeit warm deutet für mich eher auf ein Problem an der Einspritzpumpe bzw. Undichtigkeiten in Kraftstoffleitungen hin.

Anderseits kommt auch ein Temperatursensor in Frage, der unplausible Werte liefert

Ansonsten ab Seite 10 finden sich einige Prüfhinweise und Suchschema. Fürchte, dass dies dann doch eher eine Werkstattarbeit ist.

https://docplayer.org/56217086-Fehlersuche-und-best-practise-an-bmw-diesel-motoren-m57-m47-v-3-09.html

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Dies bedeutet, dass du eine Anhängerkupplung haben darfst, die auch über eine ABE drangebaut sein darf, sofern nicht schon in der Typgenehemigung des Fahrzeuges enthalten.

Weiterhin dass sich durch die AHK die Fahrzeugabmessungen ändern und die zulässige Gesamtmasse auffgrund der Stützlast technisch bzw. im Land im bis zu einer best. Grenze um 50 kg bei Anhänger Betrieb erhöht sein darf.

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Durch den sinkenden Reifenquerschnitt kann der Reifen immer weniger selbst Stöße abfedern. Das geht natürlich zu Lasten des Komforts.

Teurer sind die Reifen natürlich auch, in dieser Größe ist die Auswahl z.B. an Allwetter- oder Winterreifen natürlich extrem eingeschränkt oder nicht verfügbar.

Weiterhin, bedingt durch größere Reifenbreite, Mehrverbrauch und schlechtere Beschleunigung, da hier dann größere Massenträgheiten eine Rolle spielen.

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Lautsprecher von den Kabelschuhen befreien und eine Durchgangsprüfung an den beiden Kontakten machen. Kommt ein Signal, so scheint dort zunächst alles ok zu sein. Nimme eine 9V Batterie, verbinde sehr kurz (0,5sec max.) die Kontakte und beobachte die Membran. Ist hier ein Hub zu sehen und oder eine Bewegung zu sprüren, so ist der Lautsprecher an sich ok und du must den Fehler im Kabelstrang suchen. Meist ein Kabelbruch B-Säule zur Tür.

https://www.astra-h-forum.de/t/lautsprecher-hinten.68501/

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Es entsteht keine Lücke, wenn du fristgerecht kündigst und die neue Versicherung mit Ablauf der alten Versicherung anfängt.

D.h. du kündigst z.B. fristgerecht bis spätestens zum 30.11 für den 31.12.20, 00:00 Uhr und die neue Versicherung fängt an am 01.01.21 um 00:00. Also keine Lücke vorhanden.

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Sowohl Schrauben als auch Felgen sind in einem gewissen Maß elastisch und unterliegen auch Korrosion oder sammeln Schmutz an den Radbolzen.

Das Material arbeitet also und wenn dann noch etwas Schmutz, Rost bzw. Korrosion dort bei der Montage vorhanden ist, dann entsteht quasi ein kleiner Spalt. Durch die Fahrt setzt sich das Material etwas und es die Radschrauben können etwas nachgezogen werden. So wird gewährleistet, dass die Zeit nach der Kontrolle alles sicher sitzt.

In der Praxis achte ich darauf sowohl den Mutternsitz als auch Anlageflächen mit einer Messingbürste oder feinem Schleifpapier von Korrosion und Rost zu befreien, bevor ich die Räder montiere. Auch wenn ich nach einigen Kilometern nochmals mit dem Drehmomentschlüssel nachgezogen bzw. kontrolliert habe, gelockert hatte sich da jeweils nichts mehr.

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Der Verlust an absolutem Wert ist der Anfangszeit extrem hoch und wird im Laufe der zeit immer weniger.

Du kaufst einen Neuwagen für 50.000€ und schon am ersten Tag der Zulassung ist er nur noch 45.000€ wert. Nach 3 Jahren ist der Wagen, je nach Beliebtheit, nur noch 30t€ wert und so weiter.

Die Wertentwicklung ist also weder progressiv, noch linear, sondern degressiv. Also abflachend, siehe das Diagramm im Link: https://www.vwfs.de/magazin/auto-und-mobilitaet/wertverlust-entgegenwirken.html

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Das kommt drauf an, welches Öl und Teilelieferant verwendet wird, auch die Art und Lage der Werkstatt, der dortige Stundenlohn eeinflusst natürlich den Preis.

Und da es ja verschiedene Motoren im Smart gibt, ist jeweils auch die Ölmenge unterschiedlich und erst recht ob dabei der Filter gewechselt wird.

von 2,5l bis 3,7l je nach Motor bei einem Ölpreis von ca. 20-60€/Liter Motoröl, zzgl. Filter von ca. 5-20€ gibt es auch Pakte ab ca. 45€. Dazu kommt noch der EInbaupreis und Dichtpaste für die neue Ölwanne.

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Wenn alle Bruchstücke noch vorhanden sind, würde ich es mit einem Mittel namens "Schweissnaht aus der Flasche" versuchen zu kleben. Damit habe ich schon einige Platikteile selbst kleben können.

Alternative wäre eine Firma die Verkleidungen schweißen, als Plastik neu verschweissen können, hier habe ich bei Motorradverkleidungen gute Erfahrungen gemacht. Lohnt aber nur, wenn ein Ersatzteil nicht oder zu irren Preisen verfügbar ist.

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Alles ok so.

schau dir mal das Drehmoment bzw. Drehzahl an: https://www.angurten.de/index.php?m2_id=11839&_B=infosystem&modus=motoren&modell_id=166&modell=A4&motor_id=11837#leistungsdiagramm

Hat das vielleicht jemand behauptet, der sonst Benziner fährt?

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Antriebswellen, Motorlager, Auspuffaufhängung wären denkbare Geräuschquellen.

Etwas Spiel im Antriebsstrang ist normal, d.h. es es gibt Spiel in den Antriebswellen, Getriebe und Kraftübertragung bei der Kupplung

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