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Kann man mit Autoexport nach Afrika wirklich Geld verdienen?

Frage von kevlar kevlar

Viele dieser Visitenkarten-Autohändler exportieren doch die Gebrauchtwagen nach Afrika. Ich verstehe nicht ganz wie die damit Geld verdienen. Die 500 Euro, die die hier für ein Schrottauto ausgeben, verdienen doch die meisten Menschen dort nichtmal in einem Jahr und da müssen die Kosten und die Gewinnmarge ja auch noch drauf. Gibts da überhaupt genug Nachfrage? Wie kann so ein Geschäft überhaupt funktionieren?

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Antworten (7)

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    Antwort von silverbullet silverbullet

    Ein Auto was hier für 500 Euro eingekauft wird, kostet am Bestimmungsort inkl. Fracht locker das 3-fache und die Fahrzeuge werden dort entweder tatsächlich weiterverkauft oder für den Ersatzteilhandel ausgeschlachtet. Erst kürzlich gab es im Fernsehen dazu eine Reportage. Mithin lohnt es sich, allerdings muss man auch die dortigen Märkte gut kennen damit der Handel sich lohnt.

    Kommentar von ThrustSSC ThrustSSC

    kommt ja auch immer drauf an was die gebrauchten noch wert sind, die teureren gehen eher nach asien/osteuropa, der "schrott" nach afrika.

  • 2
    Antwort von trollinger trollinger

    Die Nachfrage ist riesengroß, sonst würden nicht die Fähren randvoll mit den Autos bepackt werden. Die Marge ist auf jeden Fall gut. Ich weiß nicht genau wie groß, aber es rechnet sich für die Händler und Zwischenhändler.

  • 1
    Antwort von funtom funtom

    Ich verstehe, was Du mit Deiner Frage meinst. Aber die Nachfrage nach vergleichsweise günstigen Wagen (und das sind diese Autos ja gegenüber zB Neuwagen) in Afrika ist sehr hoch. Es ist aus unserer Perspektive natürlich seltsam, dass Käufer in Afrika für ein Auto, dass hier für 500 Euro verkauft wird, dort 1.500 Euro bezahlen, obwohl die Kaufkraft in dem Land um ein Vielfaches geringer ist. Aber die Alternative wäre halt gar kein Auto...

  • 1
    Antwort von norbert norbert

    Die Rechnung ist ganz einfach. Wenn man etwas für einen Preis X einkauft und für Y verkauft, verdient man dann Geld, wenn Y größer ist als X. Und das ist bei diesem Geschäft so. Sie haben ja Großabnehmer.

    Kommentar von funtom funtomfuntom

    Nicht sehr hilfreiche Antwort...

  • 1
    Antwort von ThrustSSC ThrustSSC

    Naja, so einfach ist das denk ich nicht. Kannst ja nicht einfach den Hänger mit ein paar Autos vollladen und nach Afrika abdampfen. Man muss connections haben und die richtigen Leute kennen.

    Außerdem sind die gebrauchten Wagen viel gefragter weil die Neuwagen für die meisten unbezahlbar sind.

    Kommentar von ThrustSSC ThrustSSC
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    Antwort von anonymous Gast

    Ich finde das schei...., Die gebrauchten Autos bei uns sind deswegen zu teuer und auf dem Schrottplatz findet man auch nichts vernünftiges mehr. Geht alles weg. Nur noch wirklich Schrott, was in Afrika nicht mehr gebraucht wird. Die Schrottplätze interessieren sich eher für die Großabnehmer ( Container mit Teilen, Motoren etc. ) und nicht für den kleinen Man, den lassen die links liegen.

    Spritpreise werden immer teurer, die alten Autos von uns wollen ja auch in Afrika betankt werden ;-)

    Mann müsste ein Riegel davor schieben !!

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    Antwort von demosthenes demosthenes

    Offensichtlich ja, denn als bei uns durch die Abwrackprämie die alten Möhren tatsächlich abgewrackt werden mussten und nicht einfach verschifft werden konnten, brachen da in einigen Ländern die Automärkte mangels Masse fast zusammen.

    Kommentar von parallel parallel

    Hast du da vielleicht einen Artikel, wo man das nachlesen kann?

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