Autoverkäufer will privaten Kauf wegen angeblich verschwiegenen Mängeln rückgängig machen

Hallo zusammen,

ich habe letzte Woche mein 17 Jahre altes Auto (270.000 km aufm Tacho; bis 07/2014 HU/AU; 800€ Kaufpreis) verkauft. Wir haben einen Formvertrag für privaten Kfz-Verkauf vom ADAC genutzt, in welchem ich zusätzlich reingeschrieben habe, dass der Kauf ohne Gewähr/Garantie erfolgt. Der Käufer hatte Tage zuvor eine Probefahrt gemacht. Die mir bekannten Mängel hatte ich ihm genannt, welche wir zu meinem Leidwesen nur nicht im Vertrag vermerkt haben.

Nun schrieb er mir (vor ein paar Tagen) via SMS, dass er den Wagen hat durchchecken lassen - nach dem Kauf wohlgemerkt. Man habe dabei noch mehr Mängel festgestellt, weswegen er mir nun unterstellt, den Wagen in dem Wissen, dass dieser keinen TÜV mehr bekommen würde, verkauft zu haben.

Zusätzlich festgestellte Mängel:

  • Kat leer [wie soll ich das als sachunkundige Person erkennen?]
  • Motor u. Getriebe arg verölt [hat er aber sehen können, als er in den M.raum u. unter das Fzg. schaute]
  • Stoßdämpfer hin [Fzg hatte von je her ein weiches, schwammiges Fahrwerk, weswegen mir das nicht aufgefallen ist]
  • Feder gebrochen [ohne Bühne nicht ersichtlich]

Auf seine Anrufe habe ich nach der ersten, zuvor erfolgten SMS nicht reagiert; es folgten danach dezente Drohnachrichten (lt. Polizei jedoch noch nicht im Straftatbereich). Am Wochenende ist dann Jemand für mich mal ans Telefon gegangen - und wurde sofort wüst bedroht, beleidigt u. beschimpft. Auf unsere mehrfach wiederholten Aussagen, dass man sich dann eben vor Gericht wiedersehen könne, wurde seitens des Käufers nicht eingegangen, woraufhin wir das Gespräch beendet haben. (Anm.: es folgten noch mehrere unangenommene Anrufe, die dann mit passenden SMS "garniert" wurden - bis nachts um 03:32 Uhr, wie ich beim späteren Einschalten des Handys sah).

Der Käufer will mir nun auf meine Kosten das Auto wieder vor die Tür stellen, das Geld wiederhaben und den Kaufvertrag rückgängig machen.

Was kann/soll ich nun tun? Soll ich abwarten, ob ein Schreiben seitens seines Anwalts eintrifft? Oder sollte ich mich vorher schonmal anwaltlich erkundigen, was für Möglichkeiten ich habe?

Vielen Dank im Voraus für informative Antworten.

Beste Grüsse

Severidge

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Batterie immer leer, hilfe!

Hallo,

folgende Frage.. ich habe einen Citroen Saxo baujahr 2000... er macht mir NUR kummer...

Gestern bin ich noch ganz normal umher gefahren, irgendwann fiel mir auf das er ein helles nebengeräusch machte, quasi ein leichtes summen, außerdem ging die Drehzahl immer recht weit runter (unter 10) und er lief unruhig ... als ich eine Freundin 'abladen' wollte und dafür den wagen kurz ausgemacht habe ging es danach nicht mehr an... Zuündung ging an, dabei wieder das summen.. also hab ich warnleuchte angemacht, auch die ging nach ein paar minuten aus, dann ging gar nix mehr .. fensterheber nicht servolenkung nicht nix .. gut also überbrückt kaum waren die kabel ab ist er auch direkt wieder aus gegangen .. also dachte ich erstmal das die Batterie vielleicht einen weg hat... Neu gekauft, nur eine mini strecke von vllt 200m gefahren und dann geparkt... nach ca 1-2 Stunden wollten wir einkaufen fahren wieder das gleiche problem, Zündung.. summen auto geht nicht an... am Abend wieder das gleiche wie vorher , es ging wieder gar nix mehr .. also auch fenster etc nicht .. Heute haben wir das Radio ausgebaut batterie geladen und eingebaut ... er ging an und nach gut 2 Minuten ging er wieder aus .. gute 2 minuten später ging wieder gar nicht mehr ... ich verzweifle noch... außerdem haben wir festgestellt das die servopumpe sich komisch anhört (ja sie ist elektrisch .. franzosen, da ist eh alles anders) sobald man das Lenkrad dreht wenn nur die zündung an ist kommt immer ein dumpfes geräusch..also haben wir überlegt ob es vielleicht davon kommt, das die kaputt ist und er dadurch saft zieht selbst wenn das auto aus ist... Dann die vermutung vielleicht der Anlasser.. das der einen Weg hat...

Auf jedenfall bin ich mega verzweifelt und brauche dringend Hilfe .. irgendwelche Ideen.

Liebe grüße

Batterie, Auto, Elektrik, Citroen
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Opel Calibra plötzlich unzuverlässig

Mein Calibra hat mir 2 Jahrzehnte absolut keine Probleme gemacht. Doch dann ging es Schlag auf Schlag. Aus heiterem Himmel blieb er vor ca. 8 Wochen mit einem Blubbern stehen. Mein Mechaniker brachte ihn dann wieder zum Laufen, indem er mit einem Starterpiloten in den Luftfilter spritzte. Auffällig war aber, dass er seitdem nur noch schwerfällig lief, und nach 3 Wochen wurden dann Benzinfilter und Ölfilter gewechselt, da angeblich verdreckt. am nächsten Tag blieb er wieder stehen, komischerweise immer in den ersten Minuten nach dem Losfahren. Dieses Mal half kein Starterpilot mehr. Mein Mechaniker dachte. liegt wohl am Benzinpumpenrelais, war es aber nicht. Letztendlich war es die Benzinpumpe selbst. Nun der Calibra schien wieder zu Laufen, doch nach 3 Tagen sprang er nicht mehr an als würde er wieder keinen Benzin mehr erwischen bzw. machte beim wiederholten Anlassen Geräusche wie ein Traktor. Als wir ihn nach ca. 2 Stunden zur Werkstatt abschleppen wollten, sprang er wieder an, als sei nichts gewesen,.

Es wurde dann alles mögliche ausgetauscht, u.a. bekam er einen neuen Verteilerfinger, neues Zündkabel. Er lief dann wieder 2 oder 3 Tage, dann ging der Scherz von vorne los.Mein Mechaniker meinte dann, Fehler, die so unregelmäßig auftreten, sind nur schwer zu finden, bzw. geht die Fehlersuche so richtig ins Geld. Schweren Herzens habe ich dann meinen Calibra abgemeldet. Trotzdem läßt es mir einfach keine Ruhe, was mit ihm los war, ob vielleicht mein Mechaniker gepfuscht hat (ist ein Hobbymechaniker), Allerdings wußte ein Opelexperte, bei dem ich eine 2.te Meinung einholte, eben auch nicht weiter.

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Neuwagen vs. Gebrauchtwagen - was ist wirtschaftlich sinnvoller?

Generell hört man immer, dass es aus wirtschaftlicher Sicht günstiger wäre sich einen guten Gebrauchten zuzulegen denn einen Neuwagen, da der Neuwagen sehr schnell an Wert verliert. Allerdings habe ich beide Varianten einmal durchkalkuliert und bin mir dessen nun nicht mehr ganz so sicher.

Ich muss allerdings dazu sagen, dass ich von Autos nicht sonderlich viel Ahnung habe und es nicht ausschließe, dass ich das ein oder andere Detail vergessen habe zu berücksichtigen.

Zu mir: Ich fahre ca. 35.000 km/Jahr, weshalb ich mir unbedingt einen Diesel zulegen möchte. Die Marke ist noch nicht ganz klar. Mein derzeitiger Favorit ist der Ford Fiesta, aber auch z.B. ein Opel Corsa oder ein Hyundai i20 kommt in Frage.

Ich gehe in meiner Modellrechnung davon aus, dass ein Wagen ungefähr 15 Jahre bzw. 300.000 km nutzbar ist, bis die anstehenden Reparaturen so aufwendig werden bis sich eine Reparatur nicht mehr lohnt und ich gehe weiterhin davon aus, dass ich den Wagen bis zu diesem Zeitpunkt behalten werde und daher der Wiederverkaufswert eher uninteressant ist. Natürlich kann man Glück haben und den Wagen 25 Jahre lang bis 500.000km fahren, aber eben auch Pech haben....

Vergleicht man nun einen Neuwagen (ca. 16.000€) mit einem Gebrauchten (5 Jahre alt, 100.000 km für 8.000€) - was in etwa meine Erfahrungen bei mobile.de wiederspiegelt, erscheint der Gebrauchtwagen zunächst sehr viel günstiger, ist aber wenn man von 15 Jahren Nutzungsdauer ausgeht nur noch 10 statt 15 Jahre nutzbar, wodurch sich der Anschaffungspreis einmal auf 10 und einmal auf 15 Jahre verteilt.

Weiterhin sind die neuen Wagen effizienter was den Treibstoffverbrauch angeht. Beim Fiesta sind es ca. 0,5l/100km weniger was ein Neuer im Vergleich zu einem Gebauchten verbraucht.

Und auch die niedrigere Steuer (wegen der besseren Schadstoffklasse) und die geringeren Werkstattkosten dürften für einen Neuwagen sprechen.

Zu meiner Kalkulation:

Neuwagen (Ford Fiesta, Diesel)

Anschaffungspreis verteilt auf alle Monate: 89€

Treibstoffkosten bei 4,5l/100 km und 1,35€/l: 182€

zusammen: 271€

Gebrauchtwagen

Anschaffungspreis verteilt auf alle Monate: 67€

Treibstoffkosten bei 5l/100km und 1,35€/l: 202€

zusammen: 269€

Der Gebrauchtwagen wäre hiermit gerade noch einmal 2€/Monat günstiger. Die zusätzlichen Versicherungskoste dürften gleich sein, die Steuer tendenziell beim Neuwagen günstiger und auch Reparaturen dürfen beim Neuen weniger anfallen.

Aber wie schon erwähnt habe ich von Autos sehr wenig Ahnung und lasse mich deshalb auch sehr gerne eines besseren belehren.

danke im Voraus für eure Antworten :)

Ford, Gebrauchtwagen, kleinwagen, Neuwagen, Kosten
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