Wie entsteht Aquaplaning?

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Aquaplaning entsteht, wenn sich Wasser auf der Fahrbahn ansammelt und man dann mit hoher Geschwindigkeit drüber fährt.

Normaler Weise verdrängen die Reifen das Wasser und behalten so Kontakt zur Fahrbahn. Das Wasser wird dabei zu den Seiten gedrückt.

Wenn nun aber viel Wasser auf der Fahrbahn steht (z.B. in Fahrbahnrinnen) und die Geschwindigkeit entsprechend hoch ist, kann es passieren, dass das Wasser nicht schnell genug verdrängt wird, es bleibt also immer noch Wasser unter den Reifen.

Die Reifen haben dann keinen Kontakt mehr zum Asphalt. Sie schwimmen quasi auf dem Wasser. Wasser bietet den Reifen nun nicht genug Grip um zu lenken, was dazu führt das man das Auto nicht mehr kontrollieren kann. Auch Bremsen hat keinen Effekt, weil die Reifen auch hier keinen Grip haben.

Was nun hilft, sind zwei Dinge:

  1. Vom Gas gehen und warten bis das Auto langsamer wird, wieder genügend Zeit hat das Wasser zu verdrängen und durch den Kontakt zum Asphalt wieder kontrollierbar wird.

  2. Hoffen das weniger Wasser auf der Fahrbahn ist.

Zur Vorbeugung sollte man bei Aquaplaninggefahr langsamer fahren, damit mehr Zeit zur Wasserverdrängung bleibt und darauf achten, dass die Reifen in gutem Zustand sind, denn je besser das Profil der Reifen, desto mehr Wasser können sie verdrängen.

Hey Babsi,

Aquaplaning entsteht, wenn sich zu viel Wasser auf der Straße ansammelt. Es schiebt sich hierbei eine dünne Wasserschicht zwischen Autoreifen und Fahrbahn, was zur Folge hat, dass der Reifen keine Haftung mehr hat und man somit keine Kontrolle mehr über das Auto hat. Ich hab hier im Internet einen ganz interessanten Artikel zum Thema Aquaplaning gefunden, in welchem steht, wie man am besten in einer solchen Situation vorgehen sollte: http://www.gothaer.de/privatkunden/kundencenter/ratgeber-auto/autofahren-bei-regen.htm Fand sie ganz spannend und hoffe, sie hilft dir weiter ;)

Grüße

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