Wer hat Schuld?

2 Antworten

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Die Sache hat 2 Seiten.

So eigenartig es für Dich vielleicht klingen mag, die Hauptschuld hättest Du gehabt.

Der Falschparker begeht zwar eine Ordnungswidrigkeit, diese würde aber selbst bei einem Unfall nur mit einem Verwarngeld von 25€ für Parken im Halteverbot mit Behinderung bestraft werden. Mehr sieht der Bußgeldkatalog nicht vor und gegen mehr hat er auch laut StVO nicht verstoßen.

Der Falschparker wäre vielleicht Auslöser des Unfalls, der Verursacher aber wärst Du.

Laut §1 StVO erfordert die Teilnahme am Straßenverkehr ständige Vorsicht und gegenseitige Rücksicht.

§ 3 StVO Geschwindigkeit sagt aus:

(1) Der Fahrzeugführer darf nur so schnell fahren, daß er sein Fahrzeug ständig beherrscht. Er darf nur so schnell fahren, daß er innerhalb der übersehbaren Strecke halten kann.

Dagegen hättest Du verstoßen.

Die Schuld des Falschparkers ist dann nur zivilrechtlich durchsetzbar. Es gibt Urteile die in solchen Fällen dem Falschparker 1/4 bis 1/3 der Schuld zusprechen der Rest bleibt an Dir hängen.

Absolut super Antwort! Grade junge Fahrer ohne Erfahrung halten sich nicht an § 3 StVO (1). Darauf sollte in Fahrschulen viel mehr hingewiesen werden.

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Klasse Antwort: schließlich ist hier nicht nach unfundierter Meinung, sondern nach kompetenter Antwort mit Sachverstand gefragt!

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Echt super Antwort, hätte ich nicht gedacht. Danke

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Denke das du in so einem Fall wirklich ohne Strafe oder Schuld davon kommst. Wenn bekommst du bzw. der jenige der das Auto im Parkverbot geparkt hat auf jeden Fall eine Teilschuld. Denn er hat fahrlässig gehandelt. Dennoch must du so um die Kurve fahren, das frühzeitig zu erkennen.

Erfahrungen mit dem Autohändler Auto Willy UG aus Lichtenrade/Berlin? Habe dort ein Auto gekauft und bin mächtig über den Tisch gezogen worden. Wer noch?

Ich habe bei o.g. Autohändler einen Hyundai Santa Fe gekauft. Das Fahrzeug sollte lückenlos scheckheftgpflegt sein, 154....km, EZ 2005, achtfach bereift, Nichtraucherfahrzeug, neue HU. Nach der Probefahrt den KV am 01.09.17 unterschrieben und das Geld auf den Tisch gelegt. Da der Wagen erst die HU neu bekommen sollte und noch zwei, drei Kleinigkeiten vorher daran gemacht werden, wurde mir der Wagen Mitte/Ende der kommenden Woche zugesagt. (Probefahrt konnte nur durch das anliegende Wohngebiet gemacht werden da kaum Sprit im Tank war.) Freitag früh, den 08.09. erwartete ich das Kfz bereits an der Zulassungsstelle, erhielt statt dessen einen Anruf, der Fahrer habe sich ein Bein gebrochen. Zugestellt wurde der Wagen dann um 20h, ohne den zweiten Satz Reifen dafür mit den Kippen vom Vorbesitzer im Aschenbecher. Am 09.09. dann konnte ich das Fahrzeug zulassen und wollte sofort auf die Autobahn. Ich kam bis Raststätte Heidegrund, Dort rief ich den ADAC der einen zugesetzten Vorkat feststellte. Bis dahin war der Tank schon halb leer, Wagen stotterte, keine Leistung. Abgeschleppt nach Gera, von dort musste ich mir einen Leihwagen zurück nehmen, Während ich auf den ADAC wartete fand ich im Bordbuch Rechnungen von Oktober 2016 mit einem Kilometerstand von 275... km Montag holte ich das Auto mit einem Trailer und stellte es dem Händler auf den Hof. Der verweigerte die Annahme, meinen Rücktritt vom KV sowie die Herausgabe des KP. Den veränderten Tachostand erklärte er mir mit einem ATM ^^ Es stand weder in der Anzeige noch im KV was von einem ATM und es wurde auch nirgends der veränderte Tachostand festgehalten.

Am 12.09.17 kam ich mit meinem Anwalt der sein Bestes tat aber auch keinen Erfolg hatte. Der Händler blieb stur. Also riefen wir die Polizei und stellten Anzeige wegen Betrug.

Das lies den völlig kalt und die Polizei meinte nur, sie wären fast täglich bei dem auf dem Hof.

Der ADAC wunderte sich, wie dieses Auto die HU bestehen konnte. Ich stellte fest, das der Händler eine weitere Adresse hatte die in der Nähe der GTÜ-Prüfstelle lag. 25km quer durch Berlin ??

Ein Schelm wer Böses dabei denkt.

Nun suche ich Geschädigte dieses Händlers, um evtl gemeinsam gegen diesen vorzugehen.

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