Rechtsfolgen: Trunkenheitsfahrt mit unter 1,1 promille und ohne Ausfallerscheinungen?

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4 Antworten

Das ist den Leuten egal. Alkoholiker können auch immer noch sehr gut lauten und sich orientieren obwohl sie weit mehr als 1,1 Promille haben. Das ist eine reine Sache der Gewohntheit. Daher wird dir in diesem Fall auch kein Rechtsexperte helfen können.

Soweit ich weiß, bekommt man bei über 0.5 Promille immer Punkte und eine Geldstrafe, egal ob man auffällig wird oder nicht. Wenn man jedoch aufällig wird, dann muss es sich nicht mehr um eine Orndungswidrigkeit handeln, sondern kann zu einer strafrechtlichten Verurteilung führen.

Ich glaube, wenn man bei einem Test keine Verhaltensauffälligkeiten bei so hohem Promillespiegel hat, darf man berechtigterweise davon ausgehen, dass der Fahrer ein echtes Alkoholproblem hat. Dann muss er sicher nachher zum MPU Test, oder?

Ab 0,5 Promille: 500,- EUR, 4 Punkte, 1 Monat Fahrverbot

Ab 1,1 Promille: Geldstrafe oder Freiheitsentzug, 7 Punkte, 6 Monate bis 5 Jahre Entzug der Fahrerlaubnis

Bei Ersttätern sind bei einem Entzug der Fahrerlaubnis ein bis zwei Netto-Monatslöhne und eine Sperrfrist von 6 bis 12 Monaten üblich.

Und bei jungen Fahrern in der Probezeit wird es noch heftiger.

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