Motorbremse benutzen

4 Antworten

Dann kannst du mal versuchen gleich 2 Gänge runterzuschalten und die Kupplung sehr langsam kommen lassen, damit die Schubabschaltung möglichst konstant bremst.

Das Ausrücklager wird durch dauerhaftes Kupplungtreten schon ordentlich belastet und geht so sicher früher kaputt, als wenn ich es nur zum Schalten nutze. Trotzdem hält es sicher ein Kupplungsleben lang, d.h. mit der Kupplungsscheibe würde ich dann auch das Ausrücklager wechseln. Wenn schon einmal alles ausgebaut ist.

Du kannst beim runterschalten in einen kleineren Gang ein wenig die "Motorbremse" nutzen. Die hohen Drehzahlen bremsen das Fahrzeug ein wenig aus wenn du das Gas wegnimmt. Ich persönlich arbeite immer damit wenn ich auf eine rote Ampel zu fahre.

In Anbetracht der schon vorhandenen Antwort: Das lernt man doch so ziemlich als errstes in der Fahrschule, das man die Bremswirkung des Motors ausnutzen soll, dabei evtl. leicht bremsen kann und dann erst die Kupplung treten, wenn man nur noch leicht ausrollt! Und an der Ampel nimmt man den Gang raus und der Fuss hat auf der Kupplung nichts verloren! Dafür gibt es die Gelbphase, das man kuppelt, den ersten Gang einlegt und dann losfährt. Bei ständig getretener Kupplung gibt das Ausrücklager irgendwann den Geist auf. ( Das sind heute auch keine richtigen Kugellagerager mehr, sondern Graphitringe )

Eine Gelbphase gibt es nur von Grün auf Rot, nicht andersherum.

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Kein PKW hat eine "echte" Motorbremse, sondern die gibt es nur bei schweren LKW und die dient auch dort nicht zum Anhalten, sondern nur zum dauerhaften Abbremsen etwa auf Gefällstrecken.

Was Du meinst, ist vermutlich, dass beim Gaswegnehmen der Motor den Wagen etwas abbremst, aber auch das wirkt nur bei hohen Drehzahlen und bei Leerlaufdrehzahl gar nicht mehr.

Vor einer roten Ampel im Stand musst Du entweder Fuss- oder Handbremse nutzen, um den Wagen am Wegrollen zu hindern und wenn Du den Gang drin lässt und nur die Kupplung getreten hältst, dann wird tatsächlich das Ausrücklager stark belastet und das kann zu einer teuren Reparatur führen.

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