Ist ein Hybridmotor eigentlich genauso alltagstauglich und langlebig wie ein normaler Motor?

5 Antworten

Ja, siehe hier: kabeleins.de/tv/abenteuer-auto/videos/der-ultimative-qualitaets-check-1-clip

Hybridmotor?? Ich sehe das so: Es gibt keinen Hybrid-Motor, sondern Hybrid-Autos. In diesen Hybriden arbeiten zwei verschiedenartige Motoren ( Verbrenner+E-Motor) gemeinsam, aber mit unterschiedlicher Gewichtung. Der E-Motor ist eigentlich meist nur ein "Feigenblatt", um dem Verbraucher mit Hilfe der NFEZ-Norm zu suggerieren, dass er sich ökopolitisch korrekt verhält. Ist der Akkus dann bereits nach einigen Km leer gesaugt, dann verbraucht der Prius genauso viel Sprit wie ein normaler Wagen, - eher sogar etwas mehr, weil er die leeren, schweren und somit unnützen Akkus den Berg hochschleppen muss.

Also kann man das mit dem Begriff Volksverdummung zusammenfassen.

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Aber: der Hybrid kann Bremsenergie zurück gewinnen und in die Batterie einspeichern; er kann den Verbrenner so laufen lassen, dass der einen besseren Wirkungsgrad hat oder weniger Schadstoffe erzeugt und noch vieles mehr.

Und wenn man dann Äpfel mit Äpfeln vergleicht, wird man feststellen, dass der Hybrid schon was spart. Ob das finanziell dann auch noch gilt, steht allerdings auf einem anderen Blatt:)

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@fussel

Zur Rekuperation der Bremsenergie brauch ich doch keinen Hybridantrieb.

Das kann doch heute jeder F1-Renner (kers). So ein F1-Bolide ist weit von dem Verdacht entfernt ein Hybridwagen zu sein. Es ist doch lediglich ein Motor-Generator nötig der dann ein paar Kondensatoren oder Akkumulatoren speist. Der Motor-Generator sitzt parallel zum Getriebe im Heck des F1-Renners. Auf diese Weise ist er direkt mit den Antriebswellen verbunden und gibt seinen Schub über das Differenzial ab. Freilich wird in dem F1-Zirkus die Rekuperation nicht zum Sparen, sondern zur Leistungssteigerung genutzt.

Zum Sparen dient die Rekuperation als Serientechnik bei den BlueMotion-Ausstattungen bei diversen Volkswagen. Praktisch heißt das, dass beim Bremsen, Bergabfahren oder Ausrollen elektrische Energie erzeugt wird und diese in die Batterie eingespeist wird. Diese elektrische Energie dient dann zwar nicht dem Antrieb, reduziert aber dennoch den Verbrauch, weil dem Verbrennungsmotor bei seiner Arbeit entsprechend weniger Energie zum Erzeugen elektrischer Energie abverlangt wird.

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@winherby

Ein Hybridantrieb verfügt über zwei unterschiedliche Antriebsarten und zwei unterschiedliche Energiespeicher. Klassischerweise ist das ein Verbrennungsmotor mit dem Tank als Speicher und eine E-Maschine mit Batterie, Kondensator oder was auch immer. Das kann aber auch ein Schwungrad sein, in dem die Energie gespeichert wird oder ein Druckspeicher oder was auch immer.

Also warum sollte der F1 Wagen kein Hybrid sein?

Die Effektivität eines Hybrid hängt aber auch von der Dimensionierung der Komponenten ab. Die Leistung der E-Maschine bestimmt, wieviel Bremsenergie in elektrische Energie gewandelt werden kann. Wenn da nur ein 3 kW Maschinchen dran hängt, kann ich damit auch nur für 3 kW Bremsen. Für halbwegs anständige Rekuperationsraten sollte die E-Maschinengröße schon im Bereich der Antriebsleistung liegen. Davon, bei einer Vollbremsung alle Energie rekuperieren zu können, ist man dann immer noch weit entfernt.

Und die Größe des Speichers spielt auch eine Rolle. Wenn ich in so einen Kondensator oder Minibatterie kaum etwas hineinbekomme, ist das Ding relativ nutzlos. Ist es einmal voll, kann ich nichts mehr einspeichern - oder es ist gerade leer und und ich kann nichts mehr heraus nehmen, obwohl die Fahrsituation es gerade erfodern würde.

Die Frage zielte ja ursprünglich auf Alltagstauglichkeit, ich habe ja nur zu der Behauptung Stellung genommen, Hybride-Antriebstechnik würde keine Verbrauchsvorteile erzeugen.

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Der Verbrennungsmotor im Hybrid ist ein normaler Motor.Der andere ist ein E Motor,womit du ein paar hundert meter mit in der Stadt fahren kannst.Das ganze ist Volksverdummung.

Die meisten Hybridfahrzeuge sind sogenannte Mild- oder Teilhybriden, die aus meiner Sicht auch nicht sehr sinnvoll sind, weil der E- hier tatsächlich den Verbrennungsmotor nur unterstützen kann, aber gerade die Wagen von Toyota sind Vollhybriden, die also auch mal etliche -zig Kilometer etwa im Stadtverkehr rein elektrisch fahren können.

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