Ich hatte einen Unfall-Fahrerflucht?

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8 Antworten

Hast DU vor dem Gang zu Tankstelle die Unfallgegenerin vorher darüber unterrichtet?

Nein?

Dann ist es erstmal Fahrerflucht und keine Frechheit!

Vermutung/Unterstellung der Polizei: Du hast Dich unerlaubt von der Unfallstelle entfernt, weil Du DIch der Personalienfeststellung der Polizei entziehen wolltest oder irgendwelche Beweise (Droge/ Alkohol) verstecken wolltest. Noch in der Tankstelle hast DU Dich eines besseren besonnen und bist zur Unfallstelle zurückgekehrt.

Aus Sicht der Polizei ist dieser Vorwurf also völlig gerechtfertigt!

Sollte dir wegen dieses Vorfalls (wenn es so ist wie geschildert, lächerlich) eine MPU drohen, rate ich dir dazu, dir entweder einen spezialisierten Anwalt zu nehmen.

Ansosnten gibt es aber sogar Fahrschulen, die dir in der Hinsicht weiterhelfen können. Siehe z.B. http://www.luckydrivefahrschule.de/mpu-vorbereitung-muenchen-mpu-hilfe.html - wären wahrscheinlich erstmal meine ersten Ansprechpartner in diesem Fall, da billiger.

Durch vernünftige Kommunikation mit der anderen Beteiligten hätte das Problem von vorne herein vermieden werden können.

So bist du jetzt benachteiligt, da es dir offensichtlich zum negativen ausgelegt wird.

Ich denke auch, das ist Blödsinn. Sofern die Angaben ( 20m entfernte Tanke ) korrekt sind. Du warst dann ja in Sichtweite - und als die Polizei 50 min später eingetroffen ist, warst Du vor Ort.

Also ja das ist schon eine Frechheit, und diese Frau hat einen Schaden im Kopf.

Gesetzlich gesehen kann dass als Fahrerflucht angesehen werden, würde mich daher mal mit einem Anwalt reden. 

In § 142 StGB ist festgeschrieben, dass man als Unfallbeteiligter für die Angabe der Personalien usw., auch wenn noch niemand für die Feststellung umher ist, eine "angemessene Zeit" lang am Unfallort warten muss.

Die Polizei hat dich doch am Ort des Geschehens angetroffen.

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