Gibt es eigentlich genaue Regelungen dazu ab wann ein Auto als Unfallwagen zu deklarieren ist?

2 Antworten

Größere Nachlackierungen würde ich immer angeben, die sind auch über die Messung der Lackstärke immer feststellbar. Geschraubte Teile auswechseln ergibt auch keinen Unfallwagen. Nur wenn gerichtet oder geschweisst werden muss, ist es anschließend ein Unfallwagen.

Juristisch gilt eine Kratteinwirkung von außen, die einen Verformung des Fahrschemels (auch Aggregat(e)träger, (Vorder)-Achskörper oder Hilfsrahmen genannt) oder der Karosserie zur Folge hatte, als Unfall.

Hier gälte der Türaustausch schon dann als Unfall i. S. d. G., wenn ein Einkaufswagen so unglücklich dagegenrammte, dass Austausch zeitwertgerecht günstiger war als Ausbeulen, Schleifen, Spachteln :-)

Auch Kratzerbehebung durch Nachlackieren, wenn nach Originallack gefragt wurde :-)

Denn bedeutsamer wäre die Sachmängelhaftung, die mit Übergabe auch von Privat gewährleistet werden muss: Da berechtigt jeder Schaden und jeder Mangel, der vom Kaufinteressenten nachgefragt und nicht wahrheitsgemäß beantwortet wurde, zu Minderung oder Rücktritt vom Vertrag gem. § 434 BGB :-O

G imager761

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