Gebrauchtwagen Stehzeit 10 Monate beim Händler

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4 Antworten

Am besten achtet man darauf, so ein Auto nicht zu kaufen!! Da du außer der Standzeit keine weiteren Informationen gibst, kann ich das nur allgemein beantworten. Bremsen, alle Gummiteile, Dichtungen, Batterie, Rost, ( das Auto wurde ja demnach im Winter abgestellt ) - da können in kurzer Zeit sehr hohe Reparaturkosten entstehen. Bei so einer langen Standzeit gibts für mich nur eins: am besten die Finger weglassen!

Hallo, also ich würde mir die Reifen genauer ansehen. Wenn sie wirklich so lange auf einer Stelle gestanden haben (wenn der Wagen wirklich nicht zwischendurch mal Probe gefahren wurde), dann könnten dort Unrundheiten auftreten. Auf jeden Fall sollte ein Ölwechsel gemacht werden. Ansonsten kann ein Auto so eine Standzeit aber gut ab.

Es können bei langen Standzeiten zahlreiche Schäden eintreten, die man nicht unmittelbar sehen kann.

So werden die Dichtungen der Klimaanlage porös, weil diese nicht mehr geschmiert werden, der Klimakompressor kann ebenfalls festgehen. Weiterhin kann Rost in sämtlichen Radlagern an den Achsen und sonstigen Bauteilen einen weiteren Schaden hervorrufen, auch können Dichtringe verformt sein und Ölundichtigkeiten an Motor, Getriebe sowie Achsen können die Folge sein. Scheibendichtungen und Ablauflächer können defekt bzw. verstopft sein, damit kann eindringendes Wasser Schäden u.a. an elektrischen Bauteilen hervorrufen. Auch können die Bremsen durch die Nichtbenutzung festgegammelt sein.

Kurz gesagt, es gibt zuviel um mal eben eine Auflistung zu geben worauf man achten sollte. Selbst ein Profi würde zwar einige Sachen sehen können, aber die meisten Dinge werden sich erst im laufenden Betrieb ergeben.

Ich persönlich würde nach negativen Erfahrungen keine "Standuhr", so nennen Händler schlecht verkaufbare Fahrzeuge, mehr kaufen. Das Risiko ist einfach zu hoch und nicht alles wird durch eine evtl. vorhandene Gebrauchtwagenversicherung abgedeckt.

Fahrzeuge mit einer solchen Standzeit kauft man allenfalls dann, wenn der Wagen noch einige Zeit eine Werksgarantie hat. Nur dann sind noch alle Bauteile abgesichert falls doch etwas passieren sollte.

Mein letztes Cabrio welches ich gegen ein neues Inzahlung gegeben habe stand 9 Monate bis sich ein Käufer fand. Es war dann 6 Jahre alt und hatte 63.000km. Der Käufer hat mich, auf Grund der Papiere, angerufen und um nähere Auskunft gebeten. Er hat das Fahrzeug dann um fast 2000,--€ günstiger erstanden als ich es in Zahlung gegeben habe. Der Händler/Markenwerkstatt hatte die Auflage vom Käufer das Fahrzeug auf Herz und Nieren zu überprüfen und er erhielt noch 1 Jahr Gebrauchtwagengarantie. Kenne leider zu Deiner Frage weder den Zustand noch näheres über das Fahrzeug. Könnte mir aber ähnliche Abwicklung gut vorstellen

Wie meinen? Was haben evtl. vorhandene Schäden mit einem Preisnachlass oder einer Gebrauchtwagengarantie zu schaffen? Richtig! Nichts!

Antwort wegen Inhaltslosigkeit wieder mal beanstandet!

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