Ich meine, dass die Herstellerangaben nicht korrekt sind, weiß ja jeder hier. Aber um wieviel Prozent liegen die Verbräuche ungefähr durchschnittlich höher in Wirklichkeit?
Wieviel Prozent sind die echten Verbräuche höher als die von den Herstellern angegebenen?
Antworten (7)
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1Hilfreichste Antwort ausgezeichnet vom Fragesteller
Wie hoch der Verbrauch ist, hängt nicht nur vom Motor, sondern auch von dem Fahrprofil ab, das der Verbrauchsmessung zugrunde liegt. Den Herstellern nicht korrekte Werte vorzuwerfen ist nicht ganz richtig. Die Werte sind vielleicht nicht praxisrelevant, richtig sind sie schon.
Diese Werte werden manipulationssicher (davon kann man getrost ausgehen) unter einheitlichen, aufwändig vom Gesetzgeber definierten Randbedingungen ermittelt. Das Problem ist, dass der zugrundeliegende Fahrzyklus (in Europa der NEFZ-Zyklus) so gewählt werden muss, dass er von allen Fahrzeugen, also vom übermotorisierten Sportwagen bis zum schwächsten Fahrzeug gleichermaßen gut - also genau genug - nachgefahren werden kann. Das führt dazu, dass die meißten Fahrzeuge mit dem Zyklus reichlich unterfordert sind und quasi nur Schwachlast fahren. Der so ermittelte Verbrauch stimmt dann je nach Fahrzeugtyp und Motorkonzept eben mehr oder weniger gut mit dem im realen Fahrbetrieb auftretenden Verbrauch überein. Meist natürlich weniger gut.
Wieviel das auseinanderliegt hängt nganz entscheidend von der Motorisierung und dem Motorkonzept ab. Hochaufgeladene Otto-Turbomotoren fahren z.B. an der Volllast sehr fett, um die Turbinen nicht zu überhitzen. Da liegt dann zwischen offiziellem und realem Kraftsstoffverbauch, gerade wenn oft Volllast gefahren wird schon eine kleine Welt. Pauschalisieren lässt sich das aber nicht.
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aceautogas Bis 10 % Mehrverbrauch ist normal. Ab 15 % sollte man spätestens reklamieren. man kann jedoch mit entsprechendem Gas-/Kupplungs-verhalten viel sparen. Ich habe es auf 1 bis 1,5 l gebracht. aceautogas, der auch Benziner fährt.
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aceautogas Bis 10 % Mehrverbrauch ist normal. Ab 15 % sollte man reklamieren.
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jacuzzi Ich sehe das so wie fussel. Die ECE-Werte als unrealistisch abzustempeln - kann schon sein. Aber wie sollte man sonst Verbräuche verifizierbar, reproduzierbar und vergleichbar messen? Nur im Labor lassen sich Verbräuche so exakt ermitteln. Klar das jemand dann mit seinem Fahrprofil wahrscheinlich nicht genau das Ergebnis erreicht oder gar grob davon abweicht - den angegebenen Verbrauch meiner Autos habe ich aber mit seichtem Gasfuß bis auf maximal 10% immer hinbekommen. Einen Vergleich von ECE-Werten und realen Verbräuchen kannst du für einige Modelle hier finden: http://www.auto-motor-und-sport.de/eco/test-verbrauch-bis-zu-98-prozent-ueber-ec...
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demosthenesdemosthenes
Das lässt sich so nicht allgemein sagen, denn das hängt ab vom Typ des Wagens, der Motorisierung, dem Fahrtgebiet, dem Fahrstil, der gefahrenen Geschwindigkeit, der Zuladung, den zugeschalteten elektrischen Verbrauchern (Sitzheizung, Klimaanlage, Scheibenheizung,...), dem Reifendruck, dem verwendeten Motoröl, der Temperatur des Motors, der Aussentemperatur und dem Luftdruck.
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UnimokUnimok
Du meinst sicher die angegeben Durchschnittverbräche.. Die sind in der Tat kaum zu erzielen im normalen Gebrauch. Also ich denke mal 1-2 vielleicht sogar auch 3 Liter kann man da schon im normalfall drauf rechnen.
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funtomfuntom
Ich habe erst neulich einen Bericht eines Öko-Institutes darüber gelesen und war erstaunt wie groß der Unterschied ist - fast 30%! Das Problem ist, dass die Hersteller ihre Verbräuche in einem völlig unrealistischen Verfahren testen dürfen - dank an die Lobbypolitik!
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Um das nochmal klar zu stellen: der vom Hersteller angegebene Durchschnittsverbrauch bezieht sich auf den durchschnittlichen Verbrauch in dem gesetzlich vorgeschriebenen Fahrzyklus. Der besteht aus einem Teil, der die Stadtfahrt abbilden soll und einem Überlandteil. Daraus wird dann der anzugebende Durchschnittsverbrauch bestimmt. Der Hersteller hat da gar keine andere Möglichkeit, als diesen Wert anzugeben.
Dass dieser Durchschnittswert sich in der Praxis nur schwer erzielen lässt, steht auf einem anderen Blatt.