Es wird ja immer viel über die neu Antriebstechnik beim Auto gesprochen, aber wie sieht es da mit der Versorgung aus? Ist die schon auf so einem Stand wie bei den "Normalen"-Tankstellen?
Wie weit ist das Tankstellennetz für Elektroautos ausgebaut?
Antworten (5)
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2Antwort von
HuskyHusky
Nein, nicht mal annähernd!! Also bis das Netz so dicht ist wie ein normales Tankstellennetz vergehen sicherlich noch locker 10 jahre. Dafür sind ja auch kaum Elektroautos auf den Straßen unterwegs, damit es sich lohnen würde.
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1Antwort von
NiMi2000NiMi2000
Das ist doch genau so ein Quark wie wenn überall Wasserstoff angeboten würde. Jetzt ist noch lange nicht absehbar, dass eine nennenswerte Anzahl Elektroautos auf den Straßen fahren wird. Die Bundesregierung sähe es gern, schließlich ist es eine große Hoffnung für die deutsche Automobilwirtschaft, aber zwischen der Vision und der Realität klafft noch eine große Lücke.
Außerdem ist es auch eine Frage welches System man eigentlich nehmen will und da schreibt ja Fussel schon viel zu.
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1Antwort von
fusselfussel
Die Frage ist ja, was ist bei einem E-Fahrzeug die Tankstelle? Da reicht im einfachsten Fall die 230V Steckdose in der heimatlichen Garage und damit ist das "Tankstellennetz" sensationell dicht. Gut: das dauert ewig, bis eine ernst zu nehmende Batterie voll ist...
Starkstrom haben viele Leute auch zu Hause_da geht es dann schon etwas flotter. Ich denke, dass die Ladezeiten (selbst bei optimistischsten Prognosen) ein klassisches Tanken - also ran an die Tanke, Rüssel rein, 2 min warten, zahlen und weiter - nicht ermöglichen.
Es gab Überlegungen, den Speicher zu standardisieren und austauschbar zu machen. Da würde dann an der Tanke eine leere Batterie gegen ein volle getauscht. Diesem Konzept werden aber kaum Chancen auf Umsetzung eingeräumt.
Weitere Idee ist, induktiv zu laden. Bspw. auf öffentlichen Parkplätzen. Wie bei einer Parkuhr wirfst du das Geld ein und in der Stunde, die einkaufen bist, wird induktiv deine Batterie geladen.
Induktionsspulen in der Fahrbahn war auch so ein Ansatz. Damit hängst du, wie die Straßenbahn quasi immer am Netz. Wird aber auch nicht kommen - ist zu aufwändig.
Kommentar von
NiMi2000NiMi2000 Interessanter Überblick. Glaube aber nicht, dass das Ziel 2020 eine Million E-Autos auf den Straßen zu haben, funktionieren wird. Die paar Ladestationen von RWE/Vattenfall sind ja eher Show als nutzbare Praxis.
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1Antwort von
electroooo Interessante Frage - würde mich nicht wundern, wenn es nicht sogar noch länger als 10 Jahre dauern würde...
Allerdings hätte ich eine Frage dazu: Man kann die Batterien ja nicht so flott aufladen wie einen Tank. Ist es so gedacht, dass man mit den Elektroautos ca 200 km fährt und dann erstmal an einer Aufladestation für 2 h hängt, bevor man weiterfährt? Kann mir kaum vorstellen, wie so ein guter Ersatz für herkömmliche Fahrzeuge geschaffen werden kann...
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0Antwort von
demosthenesdemosthenes
Tankstellen für E-Autos ergäben bei den üblichen Ladezeiten wenig Sinn - da hülfen allenfalls besondere Parkplätze mit Steckdosen.
In Israel sieht das anders aus, denn dort werden die Akkus von E-Autos einfach gegen geladene Akkus ausgetauscht und das dauert kaum länger als zwei Minuten.
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Klar sind momentan noch wenige Elektroautos auf den Straßen, aber das muss ja auch Hand in Hand gehen mit der Anzahl der Elektroautos. Außerdem müssen sich die Tankstellenbetreiber ja auch auf die Trends in Zukunft ausrichten und die Technik forcieren, damit sie auch rechtzeitig dafür gewappnet sind. Die wollen ja nicht zu spät auf den Zug aufspringen und ihre Kohle bekommen. Also müssen die jetzt schon anfangen. Aber 10 Jahre sind auch meine Einschätzung.