Frage von WolfAuto, 47

Wie unterscheide ich 2WD und 4WD (jetzt mit Foto in Anlage)?

Hallo, ich möchte hier in Südamerika einen importierten Toyota Rush (ähnlich Daihatsu Be-Go) kaufen. Diesen gibt es als 2WD und 4WD. Wie kann ich am Auto selber feststellen, ob es ein 2WD oder 4WD ist? Wenn 2WD, wäre es wohl Heckantrieb (was ich unbedingt vermeiden will wg. der Straßenverhältnisse hier). In der Anlage ein Foto. Ist das Schalter rechts oben mit dem Kreuz zwischen den Achsen für das Umschalten von 2WD auf 4WD?

Auto ist schon fast gekauft, daher dringende Anfrage. Danke!

Antwort
von geoka, 33

Am einfachsten du schaust drunter, wenn vorne und hinten Antriebswellen vorhanden sind, dann ist es ein 4WD, wenn denn der Allradantrieb noch funktionstüchtig ist.

Der Schalter, soweit er sich denn drücken lässt und dann eine Kontrolleuchte zu sehen ist, deutet ebenfalls auf 4WD hin.

Aber ein richtiger Allradler mit dessen Fähigkeiten ist es dennoch nicht, dafür fehlt einfach das Untersetzungsgetriebe.

Antwort
von onkeljo, 24

Der Schalter ist für den 4WD Betrieb, allerdings ist das keine Garantie, das der Antrieb auch funktioniert!

Mir wäre das zuviel Risiko, ich würde mich lieber auf dem heimischen Markt in der entsprechenden Fahrzeug-Kategorie umsehen!

Kommentar von WolfAuto ,

Wie wird dann  das Zentraldifferential gesperrt oder hat der das gar nicht? Kann ich einfach so den Schalter drücken oder ist dabei ein Risiko? Habe gelesen, dass solch ein "Teilzeit-Allrad" auf Asphalt gar nicht mit Allrad gefahren werden kann, siehe hier. Danke für Hilfe: "

Dies ist
ein "temporäres" Allrad-System. Im Normalfall ist nur eine Achse (in
der Regel die Hinterachse) angetrieben. Bei rutschigen Bedingungen wird die
andere Achse durch den Fahrer dazugeschalten, ob durch Betätigung eines Hebels
oder eines Knopfes. Diese Art des Allradantriebs hat kein Zentraldifferenzial -
wenn Allradantrieb aktiviert ist, werden die vordere und hintere Antriebswellen
mechanisch verbunden und rotieren mit der gleichen Geschwindigkeit.

Wenn
das Fahrzeug eine Kurve fährt, fahren die Vorderräder einen engeren Radius als
die Hinterräder und legen somit eine kürze Distanz zurück als die Hinterräder.
(PS: das bild zeigt ein Fahrzeug im Stand mit eingeschlagenen Räder und ist für
diesen Artikel nicht unbedingt die beste Wahl)

Da das
Teilzeit-Allradantrieb-System nicht über ein Zentraldifferenzial verfügt,
können sich die Vorderräder nicht schneller als die Hinterräder bewegen. Diese
Art des Allradantriebs kann nicht auf dem Asphalt verwendet werden.
Kurvenfahren auf Asphalt (auch auf nasser Fahrbahn) beim eingeschalteten
Allradantrieb kann Aufwicklung der Übersetzung verursachen und als Folge sogar
deren Beschädigung haben. Sobald dieser Allradantrieb aktiviert ist,
untersteuert das Fahrzeug stark, und dies kann zu einem Unfall führen.

Der
Allradantrieb-Modus sollte nur auf Oberflächen mit geringer Haftung (Schlamm,
Schnee, Eis, Sand), für kurze Zeit verwendet werden, und bei niedrigen
Drehzahlen. Unter diesen Bedingungen wird die Aufwicklung der Übersetzung durch
das Durchdrehen der Räder ausgeglichen.

Dies ist
ein "temporäres" Allrad-System. Im Normalfall ist nur eine Achse (in
der Regel die Hinterachse) angetrieben. Bei rutschigen Bedingungen wird die
andere Achse durch den Fahrer dazugeschalten, ob durch Betätigung eines Hebels
oder eines Knopfes. Diese Art des Allradantriebs hat kein Zentraldifferenzial -
wenn Allradantrieb aktiviert ist, werden die vordere und hintere Antriebswellen
mechanisch verbunden und rotieren mit der gleichen Geschwindigkeit.

Wenn
das Fahrzeug eine Kurve fährt, fahren die Vorderräder einen engeren Radius als
die Hinterräder und legen somit eine kürze Distanz zurück als die Hinterräder.
(PS: das bild zeigt ein Fahrzeug im Stand mit eingeschlagenen Räder und ist für
diesen Artikel nicht unbedingt die beste Wahl)

Da das
Teilzeit-Allradantrieb-System nicht über ein Zentraldifferenzial verfügt,
können sich die Vorderräder nicht schneller als die Hinterräder bewegen. Diese
Art des Allradantriebs kann nicht auf dem Asphalt verwendet werden.
Kurvenfahren auf Asphalt (auch auf nasser Fahrbahn) beim eingeschalteten
Allradantrieb kann Aufwicklung der Übersetzung verursachen und als Folge sogar
deren Beschädigung haben. Sobald dieser Allradantrieb aktiviert ist,
untersteuert das Fahrzeug stark, und dies kann zu einem Unfall führen.

Der
Allradantrieb-Modus sollte nur auf Oberflächen mit geringer Haftung (Schlamm,
Schnee, Eis, Sand), für kurze Zeit verwendet werden, und bei niedrigen
Drehzahlen. Unter diesen Bedingungen wird die Aufwicklung der Übersetzung durch
das Durchdrehen der Räder ausgeglichen.

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