Hier der Link: http://www.spiegel.de/auto/aktuell/0,1518,797758,00.html
Das ist ein seltsames Urteil. Ich finde das sehr verwirrend und unlogisch. Was haltet ihr davon?
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Das ist ein seltsames Urteil. Ich finde das sehr verwirrend und unlogisch. Was haltet ihr davon?
Ich empfinde das Urteil als nachvollziehbar, denn dass man die Muttern oder Bolzen neu montierter Räder nach 50-100 km noch einmal nachziehen sollte, das müsste eigentlich jeder Autofahrer wissen.
Und wenn es dann noch auf der Rechnung stand?
Und wenn er - oder sie - sich das selbst nicht zutraut dann muss er eben notfalls noch einmal bei der Werkstatt vorbeifahren, die das wohl regelmässig als "Service" kostenlos erledigen dürfte - sind ja nur ein paar Handgriffe
Ich finde das Urteil auch nachvollziehbar. Für die Werkstatt ist es kein großer Aufwand den Kunden schriftlich darüber zu informieren, dass man die Radschrauben nach 100 km noch mal überprüfen sollte.
Ist in Ordnungs so, techisch können sich die heutigen meist verwendeten Leichtmetallfegen nach dem Radwechsel immer noch setzen, so das die Schrauben loser werden, auch wenn sie mit Drehmoment angezogen wurden, das kann die Werkstatt nicht verhindern. Aber das passiert sehr selten. Wenn doch, so fährt das Auto wie auf Eiern, bevor ein RAD ABFÄLLT, das muss man merken.
Tja, die Werkstätten die ich kenne weisen auf ihrer Rechnung bereits darauf hin dass nachgezogen werden muss. Grund dürften hier nicht ganz penibel gereinigte Auflageflächen sein, die zum Lockern von Radmutter führen können, wenn der Dreck zw. Felge und Radaufnahme durch die Bewegungen sich zerreibt und somit keine ausreichende Spannung vorhanden ist.
Das dieses Gericht aber auch den Kläger verdonnert hat finde ich sogar gut, es kann nicht sein das die Werkstatt grundsätzlich für alles gerade stehen muss, ich fahre nach einer Inspektion ja auch nicht weiter wenn die Öllampe leuchtet nach dem Motto: es muß ja alles ok sein, war ja in der Werkstatt ;-) Dies unterstreicht die eigene Verantwortung eines Fahrers!
Naja, wie es im Artikel stand. Das Urteil hat salomonische Züge...
Obwohl ich auch denke, dass man nach 1.900 km nicht mehr eindeutig sagen kann, dass der Reifenverlust mit dem Reifenwechsel zusammenhängt. Und wenn man nicht ganz doof ist, merkt man doch auch das was nicht stimmt und fährt dann in die Werkstatt...
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Ich finde es auch gefährlich, dass sich besonders Fahrer moderner Autos immer mehr von der Technik distanzieren und sich im sicheren Gefühl wähnen, dass da schon alles passen wird. Ölkontrolle? Luftdruck? Reifen? Wird ja schon die Werkstatt erledigt haben! Und oft ist es ja auch so. Aber auch Abstandswarner, Spurassistenten etc. - sicherlich tolle Erfindungen, aber auch gefährlich bezüglich Konzentration und Sicherheitsgefühl des Fahrers. Meiner Meinung nach.