Warum sind die Überführungskosten bei Neuwagen teilweise so hoch?
Überführungskosten von mehr als 400€ zum Händler sind auch bei deutschen Herstellern eher Regel als Ausnahme, hat mein Vater nun auch schmerzlich zu spüren bekommen ;) Aber wie kommt das eigentlich? Ich meine einen PKW kann man schon ab 99€ bundesweit transportieren lassen..
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Das ist ja noch viel skurriler, wenn Du einmal betrachtest, dass die Überführungskosten teilweise höher sind, wenn der Händler neben dem Werk sitzt, als wenn der Wagen bis zum anderen Ende der Republik transportiert werden muss.
Und wenn Du dann noch daran denkst, dass Du die vollen Überführungskosten bei den meisten Herstellern auch dann zahlen musst, wenn Du den Wagen selbst im Werk abholst, dann fällt Dir sicher auch nichts mehr ein.
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Ich gebe dir auch recht, dass ist reine Abzocke von den Händlern. Finde ich auch absolut nicht gut, wenn man schon für viel Geld ein Auto kauft.
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Ich denke auch das kann man nicht logisch begründen, das sind einfach Gebühren die anfallen, weil man sie anfallen lassen will. (Von seiten des Herstellers natürlich) Es sind Vorgaben die auch die Händler nicht außer Kraft setzen können..)
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Dazu sollte man aber auch wissen, dass die Transportkosten keine Erfindung der Händler ist sondern der Hersteller und Importeure.
Jeder Händler muss auch zusätzlich zu seinem Einkaufspreis die Transportkosten an den Lieferanten zahlen. Manche Händler schlagen dann aber noch mal 100-300,- Euro drauf um den gewährten Rabatt bzw. andere Kosten (z.B. Übergabeinspektion) auszugleichen.
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Die sind so hoch weil die Hersteller/Importeure damit ein wenig mehr Gewinn am Auto einstreichen wollen. Der Händler vor Ort kann überhaupt nichts dafür.
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Antwort von Svenno483 05.03.2011
Ist doch ganz einfach: der Händler sagt Dir: "das Auto kostet X Tausende Euro".
Du findest den Preis dann in Ordnung und bist einverstanden. Wenn dann nochmals hier ein paar Euro und dort ein paar Euro dazukommen, wirst Du ja ganz sicher nicht vom Kauf zurücktreten, oder?
Also beißt Du in den sauren Apfel....
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Antwort von Calipso 28.02.2011
Ist vollkommen unverständlich und auch nicht wirklich nachvollziehbar. Ich denke, dass es seitens der Hersteller mit Lagerhaltung, Logistik, etc. begründet wird, aber trotzdem sind die Kosten ein vielfaches höher als bei einem privaten Transport.
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Antwort von somsom 28.02.2011
Ich finde es ein wenig Pfennigfuchserei, wenn man sich bei einem Neuwagen auch noch über 400€ Überführungskosten aufregt. Würden die einfach im Preis mit drin sein, merken dass die Hälfte der Leute nicht mal. Dann gibt´s halt noch beheizbae Außenspiegel oder ein Satz Winterräder dazu und gut ist. Wenn man sich ganz nebenbei mal anschaut, was sich Autohersteller ihre repräsentativen Werke, Museen und Abholgegebenheiten kosten lassen, muss man sich über solche Gebühren nicht wundern. Ich war kürzlich in der BMW Welt und im BMW Museum, alles sehr schick, aber das hat eben auch seinen Preis, der dann an den Neuwagenkunden weitergereicht wird, da schmerzt es im Verhältnis am wenigsten.
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Da holene sich die Händler einen Teil des Rabattes zurück, den sie vorher gewähren. Meiner Ansicht nach eine Frechheit, dass man da zB 500 Euro zahlen soll für den Transport eines BMW innerhalb Baden-Württenbergs. Da müsste man beim Händler einfach drauf bestehen, dass man nur den und den Betrag zahlt und sonst das Auto halt nicht kauft.
Stimmt, das hat AutoBild vor kurzem auch moniert und von den Herstellern keine oder nur unbefriedigte Aussagen bekommen. Ich finde es auch eine Schweinerei. Eventuell wäre es ja eine Grundlage für Rabattverhandlungen, wenn die das dürfen.