Frage von Dreistein92, 78

Verwarnungsgeld zahlen obwohl nichts passiert ist?

Hallo, ich soll mit meinem PKW + Anhänger beim wenden in einer Grundstückseinfahrt gegen einen Zaun gefahren sein. Stimmt nicht. Nun soll ich 55€ zahlen weil ich die mir obliegende besondere Vorsicht ausser Acht gelassen habe. Mir wird zusätzlich ein Unfall vorgeworfen.

Was soll ich nun tun, einfach Zahlen oder Einspruch einlegen?

Danke für eure Hilfe!

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Antwort
von ullahier, 19

Wenn du die Nerven dazu hast Einspruch zu erheben und den damit verbundenen Aufwand in Anspruch nehmen willst, dann solltest du für dein Recht kämpfen. Denn offensichtlich hast du nichts falsches gemacht!

Ich bin dann manchmal eher der Typ, der das einfach bezahlt und mir die Zeit und den Aufwand spart...

Antwort
von vanard, 16

Eine Studie der VUT hatte mal festgestellt, dass circa die Hälfte der untersuchten Bußgeldbescheide Mängel enthielten. Es ist also keine Seltenheit, vor allem bei mangelnder Beweisführung. Der Einspruch muss allerdings innerhalb von zwei Wochen erfolgen.

Antwort
von onkeljo, 44

Auf keinen Fall zahlen - mich würde auch interessieren, wer Dir den Vorwurf macht und die Kohle haben will!?

Dann muss anhand der Beschädigung / Spurenlage genau erkenntlich sein, das der Schaden durch Deinen Anhänger verursacht wurde. 

Kommentar von Dreistein92 ,

Der Brief kam von einem Polizeipräsidium.

Ich soll jetzt an die Bußgeldstelle die 55 € zahlen.

Ich frage mich nun nur, wofür?

Antwort
von Panter03, 17

So die sollen erst mal Beweise bringen. Zudem bin ich der Meinung, hätte die Polizei zu dir kommen mssen und Beweise sichern. Ich würde es darauf ankommen lassen.

Antwort
von Bendeer, 13

Einspruch legen, wenn Forderung unberechtigt ist und ggf. Anwalt kontaktieren.

Antwort
von hoppelhase, 39

Ich würde an deiner Stelle Einspruch einlegen und mich an einen Anwalt wenden.

Kommentar von Dreistein92 ,

Das Problem ist nun das ich, unbewusst, nicht Rechtschutzversichert war zu diesem Zeitpunkt.

Ist ein Einspruch somit noch Clever?

Nicht das ich am Ende horrende Summen an die Staatsanwaltschaft etc. zahlen kann.

Antwort
von Dreistein92, 49

Noch das Bild zum Tatvorwurf.

Antwort
von dv946, 46

Warum willst du zahlen,wenn es nicht stimmt?Wer macht dir den Vorwurf?

Kommentar von Dreistein92 ,

Ich bin mit Anhänger in eine Sackgasse reingefallen und habe am ende der Sackgasse eine 3-Punkt Wendung getätigt und bin dabei mit dem Anhänger in eine Grundstückseinfahrt gefahren.

Als ich mit dem wenden fertig War kam ein Mann zu mir und meinte das ich gegen seinen Zaun gefahren sei (so eine Masche von denen sein, angeblich ständig Polizei vor ort).

Ich habe mir den Anhänger angeschaut (sehr neu, noch keine Beule oder kratzer) und habe gesehen das der Anhänger rundum noch wie neu aussieht.

Auf dem nach Hause weg wurde ich dann von der Polizei angerufen, die haben mir dann mitgeteilt das ich wegen Fahrerflucht und Sachbeschädigung angeklagt bin, bzw. Das es mir vorgeworfen wird.

Die Sache mit der Fahrerflucht etc. Wurde eingestellt.

Doch nun soll ich 55 € Verwarngeld Zahlen weil ich die obliegende besondere Vorsicht ausser Achtvgelassen haben soll und es zum Unfall kam.

Es kam aber ja nicht zum Unfall.

Das konnte mir bis jetzt auch noch niemand nachweisen oder beweisen.

Kommentar von imager761 ,

Du hättest dir besser den Zaun und den angeblichen Anstoßpunkt angesehen. Das dein Anhänger beim vermeindlichen Anstoß keine Beschädigungen aufweist beweist nun nicht, dass es keinen Unfall gab.

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