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Schwierig als Autofahrer bei unvorsichtigen Radfahrern?

Frage von manta manta

In vielen Städten werden ja mittlerweile viele Fahrradwege ausgebaut und die Zahl der Fahrradfahrer nimmt stetig zu, jedoch leider damit auch die Anzahl der Radfahrer die unvorsichtig und ziemlich wagemutig über die Straßen fahren oder gar blind hoffen, dass die Autofahrer sie immer sehen. Ich bin da eigentlich der Meinung, das Verkehrssünden bei Fahrradfahrern genauso bestraft werden sollten, wie bei Autofahrern, da man als Autofahrer oft keine Chance zum reagieren hat?

Was meint ihr dazu und habt ihr vielleicht ähnliche Erfahrungen gemacht, dass es viel schwieriger wird zu erahnen, was manche Verkehrsteilnehmer vorhaben?

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Antworten (4)

  • 2
    Antwort von saffar saffar

    Man sollte auf jeden Fall beide Seiten sehen und nicht alle Verkehrsteilnehmer aufgrund ihres Gefährts über einen Kamm scheren. Ich fahre auch Auto und Fahrrad in der Stadt, und aus beiden Perspektiven musste ich mich schon ärgern / um mein Leben fürchten ;) Wobei der Autofahrer - ganz egal wer schuld ist - natürlich wenig zu befürchten hat. Jedenfalls verstehe ich Fahrradfahrer, die trotz Radwegenetz auf der Straße fahren - wenn sie z.B. ein Rennrad fahren. Dann sollen sie sich aber bitte auch an die Regeln halten und etwas besser aufpassen, nicht ohne zu schauen über rote Ampeln fahren und mich in einer Einbahnstraße (Parkbucht mit Schrittgeschschwindigkeit) nicht rechts mit einem Abstand von 10cm überholen. Anders herum sollen bitte auch Autofahrer mehr beim Tür auf schlagen nach dem Parken und besonders beim rechts abbiegen aufpassen - hier sind schon viele zu Schaden gekommen. Letztendlich bringen Anschuldigen aus allen Lagern (dann kommen noch die Fußgänger, die Motorradfahrer, die Busfahrer, ..) überhaupt nichts - ich finde es gut dass mehr Leute Zweirad fahren und plädiere auf Rücksicht (von jeder Seite) und als Grundlage auf Einhaltung der Verkehrsregeln.

    Kommentar von Tengen TengenTengen

    True story!

  • 1
    Antwort von Tengen Tengen

    Es stimmt schon, dass Radfahrer oft weniger auf Verkehrsregeln achten als Autofahrer. Ich fahre selbst oft Fahrrad (Rennrad) und fahre regelmäßig über rote Ampeln natürlich nur wenn kein Verkehr auf der Straße herrscht. Für Autofahrer versuche ich möglichst offensichtlich zu fahren, sprich kein unnötiges Rumeiern, Handzeichen, etc.

    Ich fahre fast ausschließlich auf der Straße. Erstens ist es mir auf den Radwegen zu gefährlich, weil auf Radwegen einfach zu wenig Platz zum Ausweichen und eben wesentlich mehr Verkehr (Fußgänger beachten Radwege zu vielleicht 50%) herrscht. Bei gemäßigten Geschwindigkeiten kann man sicherlich noch mit Klingel, etc. reagieren, aber bei 25 km/h+ nicht.

    Dazu kommt, dass die meisten Radwege bescheidener Qualität sind und gerad mit 6-7 bar in den Reifen ordentlich ins Kreuz und die Kinderplanung gehen.

    Alles in allem versuche ich mit den Autofahrern fröhlich zu koexistieren, mal mehr, mal weniger erfolgreich ;-)

  • 0
    Antwort von w220fan w220fan

    Also ich habe auch gemerkt, dass jetzt wo die Sonne rauskommt, die ganzen Radfahrer, die nur einmal im Jahr fahren wieder rausgekommen sind und wirklich teilweise echt fahrlässig sind. Ich weiche immer im großen Bogen aus und an der Ampel fahre ich so nah an den Bordstein, dass sie nicht an mir vorbeikommen. :)

  • 0
    Antwort von demosthenes demosthenes

    Ich nehme nicht nur motorisiert am Verkehr teil, sondern bin auch mit dem Fahrrad an die 6000 km pro Jahr unterwegs, kenne also beide Perspektiven.

    Viele Radfahrer kennen die Verkehrsregeln leider nicht und viele andere glauben, sich nicht daran halten zu müssen.

    Sie fahren auf Fusswegen und durch Einkaufszonen, halten sich nicht an rote Ampeln, fahren über Zebrastreifen und gegen die vorgeschriebene Richtung durch Einbahnstrassen.

    Das alles hängt sicher auch damit zusammen, dass sie sich wegen ihrer "umweltfreundlicheren" Art der Fortbewegung per se für die besseren Menschen halten und leider auch damit, dass bei einem Zusammenstoss vor Gericht fast immer der Autofahrer eine Mitschuld bekommt, auch wenn der Radfahrer unstreitig die Verkehrsregeln missachtet hatte.

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