Wenn ich mit meinem Lupo (1.0 Benziner, Bj. 99) losfahre morgens (7.30 h), dann zeigt er mir als Temperatur den niedrigsten Wert an bmz. die Nadel bleibt einfach unten und bewegt sich kein Stück.
Auf der Landstraße tut sich dann in der Regel gar nichts und der Motor bleibt kalt, nur in der Stadt wird der Motor langsam warm (ca. 80 Grad). Als ich dann heute gucken wollte, ob er warm wird wenn in in höheren Drehzahlen fahre, habe ich an einer Amper bei getretener Kupplung Vollgas gegeben und plötzlich stieg die Temperatur.
Dann auf einem kurzen Stück Landtraße sank die Temperatur wieder und pendelte sich bei 80 Grad ein.
Wie fahre ich denn den Motor am besten warm bei der Kälte und vor allem wieso hat der Motor (oder das Kühlwasser) die letzten Wochen nie eine so hohe Temperatur erreicht wie heute?
Thermostat war das erste was ich gemacht habe nachdem ich das Auto gekauft habe. Bzw. mein Bruder hat es für mich gemacht, der gelernter Mechatroniker ist. Ich habe gehört, dass es etwas mit dem Temperaturgeber- oder fühler zu tun haben könnte, aber das lässt sich doch eigentlich ausschließen, wenn die Anzeige jetzt wenigstens halbwegs ordentliche Werte zeigt.
Wie lange sollte es eigentlich dauern, bis der Motor auf Betriebstemperatur ist?
Diese Anzeige sollte nicht nur "halbwegs" Werte anzeigen, sondern ordentlich. Der Teperaturfühler misst lediglich die Temperatur im Kühlkreislauf, wobei hier nicht auszuschließen ist das dieser defekt ist.
Der Thermostat schaltet quasi vom kleinen Kühlkreislauf auf den großen um sobald das Kühlwasser eine gewisse Temperatur erreicht hat und hat somit erstmal nichts mit der Anzeige im Cockpit zu tun. Der Motor kann den kleinen Kühlkreislauf aufheizen und bringt damit den Motor schnell auf Betriebstemperatur um dann später mit dem großen Kühlkreislauf einer Überhitzung vorzubeugen.