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Fahrtauglichkeitsprüfungen für ältere Menschen?

Frage von drivefast33 drivefast33

Ich habe letztens wieder von einem Unfall und mehrern Falschfahrern gelesen, wobei alles ältere Menschen (mind. ü70) waren, die hinter dem Steuer saßen. Da hab ich mich gefragt, ob Fahrtauglichkeitsprüfungen für ältere Menschen eigentlich immer noch im Gespräch sind oder ob diese Idee verworfen wurde?

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Antworten (10)

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    Hilfreichste Antwort ausgezeichnet vom Fragesteller
    Hilfreichste Antwort von Omega Omega

    Das müsste schon lange Pflicht sein. Hat mit bevormundung auch nichts zu tun. Ist der ältere Mensch fahrtüchtig, ist ja alles ok, aber aus lauter Rücksicht warten, bis was Schimmes passiert ist die schlechte Alternative. Ich hoffe, ich merke, wann es bei mir soweit ist oder es sagt mir jemand (geht auch höflich). Nur, alte Menschen sind Wähler gibt es immer mehr davon, deswegen traut sich da keine Partei ran.

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    Antwort von Caddy Caddy

    Als ich finde meine Oma fährt mit jetzt 68 Jahren besser als mancher Fahranfänger, von daher halte ich die Fahrtauglichkeitsprüfung für nicht angebracht.

    Kommentar von Omega OmegaOmega

    Die Oma würde doch dann auch bestehen, alles wäre in Ordnung.

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    Antwort von anonymous Gast

    Betrachtet man die Unfallstatistiken, so stellt man fest, dass Senioren hier nur einen geringen Anteil am Unfallaufkommen und insbesondere an schweren Unfällen haben. Sicher ist richtig, dass die Reaktionsfähigkeit mit zunehmendem Alter abnimmt, aber das Alter als alleinigen Gradmesser für die Fahrtauglichkeit zu sehen halte ich für sehr fragwürdig. Ein Fahrzeug bedeutet für viele Menschen Mobilität und nicht auf andere angewiesen zu sein. Auch ich lass irgendwann die 30 hinter mir und möchte nicht immer fragen, wer mir diese Woche bei den Einkäufen hilft oder mich zum Arzt fährt....

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    Antwort von funtom funtom

    Nun ja, eine gesetzliche Grundlage dafür müsste erstmal geschaffen werden, aber ich denke nicht, dass schwer sein sollte nachzuweisen, dass die Konzentrations- und Reaktionsfähigkeit ab einem bestimmten Alter abnimmt... Daher fände ich es schon sinnvoll, wenn eine solche Prüfung eingeführt werden würde.

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    Antwort von demosthenes demosthenes

    Für Fahrer schwerer LKW gilt seit ein einigen Jahren auch in Deutschland, dass sie sich alle fünf Jahre einer aufwendigen medizinischen Untersuchung unterziehen müssen.

    Bei den PKW geben die Unfallstatistiken aber keine Begründung dafür her, denn gerade "alte" Fahrer verursachen signifikant weniger Unfälle als die meisten anderen Altersgruppen und dann sind das meist eher kleine Parkrempler.

    Über spektakuläre Unfälle mit Falschfahrern wird natürlich besonders ausführlich berichtet, aber das vermittelt ein falsches Bild.

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    Antwort von geraldo geraldo

    Das ist ein schwieriges Thema, ich denke wenn einer der Ü65 ist und auffällig Fahrt und von der Polizei angehalten wird sollte so einen Test machen. Man kann schließlich nicht alle über einen Kamm scheren und diese Prüfungen sind ja auch nicht umsonst.

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    Antwort von terminator terminator

    Um meinen Senf auch mal beizutragen. Natürlich bin ich jetzt noch jung und kann es einfach so sagen. Ich fände es allerdings wirklich sinnvoll, für Leute die 70 Jahre werden eine Art, Nachschulung einzuführen, um die Fahrtüchtigkeit zu testen. Es kann einfach nicht sein, dass manche Rentner ein so hohes Risiko für uns darstellen. Wer nicht mehr fahtüchtig ist, der sollt dann auch kein Auto mehr fahren. Ich fände eine Prüfung für das 70igste Lebensjahr für absolut sinnvoll.

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    Antwort von Tengen Tengen

    Schwierige Sache finde ich. Soweit ich weiß gibt es die Fahrtauglichkeitsprüfung ja bereits für Berufskraftfahrer ab 50. Allerdings sind ältere Leute vielleicht nicht so reaktionsschnell wie jüngere fahren dafür meistens aber mit mehr Verstand als so mancher Jüngling mit seinem neuen Golf. Zumindest sind mir ein paar lethargische Ü70er lieber als ein paar Deppen die denken jede Ampel ist ein Rennen.

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    Antwort von halter halter

    Das ist ein zweischneidiges Schwert, einerseits haben einige ältere Menschen wirklich eine eingeschränkte Fahrtüchtigkeit, andererseits ist dies auch eine Art Bevormundung von älteren Menschen und eine Einschränkung des Rechts auf Mobilität.

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    Antwort von gustav80 gustav80

    Ich weiß zwar nicht, wie weit die Diskussion vorangeschritten sind, aber ich bin aufjedenfall dafür, weil viele ältere Menschen aufgrund ihrer sehr geringen Reaktionsfähigkeit ein deutliches Sicherheitsrisiko im Straßenverkehr darstellen. Zudem hat der Verkehr sehr zugenommen und viele haben die Übersicht verloren, daher sollte man überprüfen, inwieweit diese sich an die Bedingugnen angepasst haben und ob sie noch in der Lage sind, diese zu meistern.

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