Ab wieviel km/h außerorts drüber muss man zur Nachschulung?
Mein Neffe wurde neulich außerorts bei Geschwindigkeitsbegrenzung auf 70 geblitzt und hat nun Angst, dass er in die Nachschulung muss. Ab wieviel außerorts drüber wäre das der Fall?
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Probezeitmaßnahmen werden immer dann angeordnet wenn man einen A- oder 2 B-Verstöße begeht.
Ein A-Verstoß ist in der Regel jede Ordnungswidrigkeit die mit einem Bußgeld ab 40€ und damit auch mit Punkten geahndet wird.
Alle Geschwindigkeitsverstöße ab 21km/h über dem Erlaubten bringen auch immer einen Punkt mit sich, egal ob innerorts oder außerorts. Dann wird ein Aufbauseminar angeordnet und die Probezeit um 2 Jahre verlängert. Das geschieht nicht zeitgleich mit dem Bußgeldbescheid sondern erst einige Wochen später da diese Maßnahmen von der für den Wohnort zuständigen Fahrerlaubnisbehörde verhängt werden.
Wie schnell war er denn?
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Antwort von jetta 01.10.20111 Mitglied fand diese Antwort hilfreich
Wenn er in der Probezeit ist dann muss er zur Nachschulung sobald er über 21 km/h zu schnell war. Es gibt dann einen Punkt und somit ist auch die Nachschulung fällig.
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Auf dem Tacho ca. 90 km/h. Wird also wahrscheinlich drunter bleiben...
Das denke ich auch.
Jeder Tacho hat eine Voreilung der in diesem Geschwindigkeitsbereich im Schnitt bei etwa 5-6km/h liegt. Wahrscheinlich liegt der Verstoß dann zwischen 16 und 20km/h.
Entscheidend ist aber das Messergebnis. Von diesem werden 3km/h Toleranz abgezogen. Dein Neffe dürfte dann also im Extremfall mit 93km/h gemessen worden sein, dann werden ihm 20km/h Geschwindigkeitsüberschreitung vorgeworfen. Das kostet dann lediglich 30€ Verwarngeld.
Bei 21km/h zuviel wären es dann schon 70€ Bußgeld, 23,50€ Gebühren, 1 Punkt und die Probezeitmaßnahmen.